Was kostet eine Hängematte, und welche Arten gibt es?

Eine Hängematte ist nicht nur super bequem und idyllisch, sondern auch einzigartig. Entweder kann man sich in die Schlaf wie ein kleines Kind durch die Schwingbewegungen wiegen lassen oder aber auch ganz still darin liegen und sich problemlos wenden.

Insgesamt ist es zu empfehlen, bei einem längeren Schlafen eine Decke in die Schlafmatte zu legen, ansonsten könnte es auf Dauer aufgrund des Materials und der Spannung unangenehm werden. Eine Schlafmatte kann dabei im Haus zwischen zwei Wänden befestigt werden, während sie draußen im Normalfall eher zwischen zwei Bäumen hängt. Es ist jedoch wichtig, dass gerade Kinder beaufsichtigt werden, wenn die Hängematte benutzt wird – da Kids die Bewegungs- und Schwingungsmöglichkeiten oft ausnutzen und sich dabei durch das Herausfallen leicht verletzen können.

Schlafen, chillen, Ruhe haben

Insgesamt ist eine Hängematte etwas ganz Besonderes, da man in dieser nicht nur schlafen und entspannen, sondern auch lesen, in Ruhe etwas essen oder sich mit einem Buch beschäftigen kann. Lassen Sie sich das Karibikfeeling keinesfalls entgehen und besorgen Sie sich eine Hängematte. Denn im Gegensatz zu anderen Schlafgeräten und Modellen ist eine Hängematte nicht nur preiswert, sondern auch platzsparend. Dabei kann sie tagsüber auch als Ablage für Klamotten dienen und jederzeit wieder abgebaut werden, so dass sie in keinem Fall im Weg ist.

Vor allem für kleine Kinder ist es eine gute Erfahrung, über der Erde schweben und gleichzeitig liegen zu können, ohne herauszufallen. Zudem stellt sie auch eine gute und verhältnismäßig (aufgrund der Höhe) ungefährliche Alternative zu einem Hoch- oder Etagenbett dar, bei denen die Kinder vor Übermut aus bis zu zwei Metern herunterfallen können.

Hängematten im Garten befestigen

Sollten Sie keine Befestigungsmöglichkeiten wie zwei Bäume draußen haben, verzweifeln Sie nicht. Mittlerweile gibt es ausreichend Ideen und Möglichkeiten, um diesen Mangel an Platz zu decken. Eine Möglichkeit davon ist ein Hängemattengestell, bei dem die Hängematte zwischen einen selbst aufbaubaren Metallrahmen geklemmt ist. Dieses kann natürlich je nach Belieben verschoben und wieder abgebaut werden. Lassen Sie sich also nicht von der Hängematte abbringen – nirgendwo sonst können Sie so gut entspannen und die Freiheit genießen!

Welche Arten von Hängematten gibt es?

Tuchhängematte

Eine Tuchhängematte zeichnet sich dadurch  aus, dass sie im Unterschied zur klassischen Stabhängematte keine Stäbe an ihren Enden hat. Dadurch ist diese Hängematte unempfindlicher bei Bewegungen, man verliert also nicht so schnell das Gleichgewicht und fällt heraus. Außerdem kann sie sich so wesentlich besser dem Körper anpassen. Wenn sie breit genug ist, umschließt sie den Körper, kann ihn dadurch sogar vor zu großer Sonneneinstrahlung oder Kälte schützen.

Die Tuchhängematte ist die ursprünglichste der Hängematten und stammt aus Mittelamerika. Außer ihr unterscheidet man noch die den meisten Menschen geläufige Stabhängematte und die Netzhängematte. Hängematten werden traditionell am besten zwischen zwei großen, schattenspendenden Bäumen aufgehängt.

Ihre Geschichte geht bereits auf der 15. Jahrhundert zurück. Früher benutzte man Tuchhängematten in der Seefahrt als Schlafmöglichkeit, die wenig Platz in Anspruch nahm und zudem äußerst bequem war. Hängematten boten den unschlagbaren Vorteil, dass sie sich dem Wellengang anpassten und die Matrosen und Seeleute so nicht mehr aus ihren Betten fallen konnten.

Netzhängematte

Netzhängematten gibt es in vielen verschiedene Formen, Größen und Farben. Selbstverständlich gibt es auch in der Qualität Unterschiede, woraus wiederum unterschiedliche Preise resultieren. Qualitätsunterschiede sind vor allem bei Tuchhängematten durch die Verwendung der jeweils verwendeten Materialien.

Da Hängematten in aller Regel draußen verwendet werden, sind zwar Tuchhängematten aus reiner kurzer Baumwolle durch ihre Farbintensität farbenfroher netter anzuschauen, kommen jedoch in mancher Hinsicht den Qualitäten von synthetischen Baumwollgemischen nicht nach. Diese lassen bei Regen die Tropfen regelrecht ab perlen und nehmen kaum Feuchtigkeit auf.

Stabhängematte

Stabhängematten werden vor allem tagsüber als Sitzmöglichkeit oder zum Relaxen eingesetzt, eher weniger zum richtigen Schlafen. Der Unterschied zur normalen Hängematte besteht aus zwei Stäben aus stabilem Holz, welche dafür sorgen, dass die Stabhängematten offen bleiben.

Der Stab an der Matte sorgt dafür, dass Sie fest auf der Stabhängematte liegen, und nicht wie in der ursprünglichen Form darin versinken. Auch für etwas schwerere Menschen ist diese Form der Hängematte geeignet. In welcher Größe Sie sich eine Hängematte besorgen, bleibt Ihnen überlassen, die Auswahl reicht von Stabhängematten für eine Person bis hin zu der riesigen Variante für die ganze Familie.

Was kostet eine Hängematte?

Je nach Bauart, Material und gewünschter Qualität variieren die Preise für Hängematten sehr stark. Die Preisspanne reicht von sehr günstigen 15 Euro (in Billigmärkten wie TEDI oder Action) bis hin zu mehreren Hundert Euro für echte (und oft handgemachte) Luxusmodelle.

Fazit

Leider ist die klassische Hängematte bei vielen Menschen etwas in Vergessenheit geraten. Dabei bietet sie so viel Bequemlichkeit, Charme und ist darüber hinaus auch noch sehr platzsparend. Zudem gibt es sie in allen Preisklassen.

 

Foto: leikapro  via Envato

 

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