Kosten Home Office

Der Winter steht beinahe schon wieder vor der Tür und mit ihm die Sorge vor einer neuen Coronawelle, die das gesellschaftliche Leben einschränkt.

Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen werden dann vermutlich wieder vom Home Office aus tätig werden. Die Frage nach den Kosten dürfte dabei nicht wenige von Ihnen umtreiben. Schließlich steigen damit die Ausgaben für Energie, für Licht und Strom. Einen Überblick über die Mehrkosten finden Sie hier.

Im Winter wird es teuer

In den Wintermonaten von Oktober bis März müssen Sie damit rechnen, dass noch weitere Mehrkosten auf Sie zukommen – insgesamt circa vier Prozent durch die Anwesenheit. Auch wenn Sie bloß am Schreibtisch sitzen, zwischen Ihrem Bürocontainer, Ihren Arbeitsmaterialien und dem Computer, kommt das auf Sie zu.

Je nachdem, wie geheizt wird, sind das etwa 45 Euro an zusätzlichen Heizkosten via Gas, mit Öl sind es circa 33 Euro. Es kommt aber natürlich auch noch hinzu, dass Sie mehr Licht benötigen, wenn die Tage kürzer sind. Diese Summe beläuft sich auf geschätzte fünf Euro pro Jahr, was natürlich als Einzelposten wirkt, als könnten Sie es vernachlässigen.

Zusammen damit, dass Sie auch die Energiekosten Ihrer technischen Geräte zahlen müssen, dass Sie Kaffee und Tee konsumieren, was Sie selbst kaufen, und auf das Essen in der Kantine verzichten, kommen jedoch noch weitere Beträge auf Sie zu. Insgesamt sind es bis zu 250 Euro, je nach den individuellen Voraussetzungen, die Sie mehr aufwenden müssen.

Was Sie tun können

Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen können natürlich versuchen, diese Kosten über ihre Steuererklärung mithilfe der Werbungskosten abzusetzen. Aber es gibt auch noch einige weitere kleine Handgriffe, die Sie tun können, nämlich Ihr Essen vorauszuplanen und für mehrere Tage zuzubereiten, statt auf schnelles, auch weniger gesundes Fastfood zum Mittag zurückzugreifen.

Sie können für energiesparende Birnen und Lampen sorgen. Besonders bei gutem Kaffee lohnt es sich, auch immer wieder nach Angeboten Ausschau zu halten, um dann gleich einen Vorrat anzuschaffen. Wer plant, wird sich am Ende darüber freuen, nämlich wenn er mit einer dampfenden Tasse frischen Kaffees seinen Tag im Home Office startet. Beim Neukauf von Geräten können Sie auf den Energieverbrauch achten, der für diese angegeben ist.

 

Foto: Lazy_Bear via Envato

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