Geld verdienen mit Sneakers – was kosten echte Sammlerstücke?

Seit einigen Jahren ist eine Möglichkeit der Geldanlage auf dem Vormarsch, die normalerweise so gar keiner auf dem Schirm hätte: Turnschuhe bzw. Sneakers. Was steckt dahinter?

Der Markt für den Wiederverkauf von Turnschuhen wird bereits auf rund zwei Milliarden Euro geschätzt, wobei einzelne Modelle für bis zu 50.000 Euro weiterverkauft werden. Dieser Markt wird bis 2025 voraussichtlich auf rund sechs Milliarden Euro anwachsen.

Ein Grund dafür, dass einige Sneaker-Modelle so teuer werden können, ist ihre Seltenheit – die limitierten Yeezy-Modelle von Kanye West beispielsweise waren in weniger als zwei Stunden ausverkauft. Daher müssen Verbraucher, die auf dem offiziellen Weg kein Exemplar ergattern konnten, auf den Wiederverkaufsmarkt ausweichen. Dies wiederum ist ein Anreiz für die Sneaker-Investoren, auf dem Wiederverkaufsmarkt einen höheren Preis zu erzielen.

Wir haben uns den Markt etwas näher angeschaut, um herauszufinden, was den Wiederverkaufswert von Sneakers in die Höhe treibt.

Welche Faktoren machen Sneaker-Modelle teuer?

Grundsätzlich gilt die alte Sammlerregel: Insbesondere jene Modelle eignen sich gut für den Wiederverkauf, die in begrenzter Stückzahl herausgebracht werden. Für Sammler und solche Menschen, die beabsichtigen, mit Sneaker Reselling Geld zu verdienen, empfiehlt es sich also, vor dem Kauf möglichst Auskünfte über die hergestellten Stückzahlen einzuholen. Solche Infos finden sich beispielsweise auf den Webseiten der Hersteller.

Kleine und große Größen erzielen höhere Preise!

Nach dem vorherigen, doch eher bekannten und allgemein gehaltenen Tipp gehen wir nun über zu Tipps, die noch kaum jemand kennt. So wurde beispielsweise festgestellt, dass es eine umgekehrte Korrelation zwischen der Schuhgröße und dem Preis gibt.

Tatsächlich sind z. B. Sneaker der Größe 10,5 laut einer Untersuchung auf dem Sammlermarkt mehr als 30 Prozent billiger als ihre Gegenstücke der Größe 6 (besonders klein) oder der Größe 13 (besonders groß). Doch woran liegt das?

Der Erklärung ist recht einfach: Angesichts der Tatsache, dass die durchschnittliche Fußgröße 10,5 beträgt, sind Schuhe in den Größen 6 oder 13 auf dem Markt seltener zu haben und werden in kleineren Stückzahlen produziert. Sneakers in den verbreiteten Durchschnittsgrößen werden wesentlich stärker nachgefragt und in entsprechend größeren Stückzahlen hergestellt, was ihren Sammlerwert nach unten drückt.

Höhere Preise für ältere Modelle

Es verhält sich wie mit einem guten alten Wein: Das Veröffentlichungsdatum zeigt bei Sneakers ebenfalls eine Korrelation mit dem Preis. Das bedeutet also, dass sich ein klarer Aufwärtstrend bei Sneakers zeigt, je älter diese sind. Da das Segment als Anlage noch recht neu ist, bleibt es spannend, abzuwarten, wie sich die Alter-Preis-Relation in Zukunft entwickeln wird.

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Weitere Faktoren, die Einfluss auf den Preis haben

Angebot und Nachfrage bestimmen letztendlich den Preis einer jeden Ware. Daher raten wir angehenden Sneaker-Händlern, sich über Branchennachrichten, Herstellermeldungen, Pressemitteilungen etc. stets auf dem Laufenden zu halten. Auf diese Weise können Sie feststellen, ob es sich um limitierte Auflagen handelt, wie z. B. Kollaborationen mit Prominenten, die in der Regel exklusiver produziert werden und sehr begehrt sind.

Die Lektüre hilft Ihnen auch dabei, das Interesse oder den sogenannten Hype anderer Leute einzuschätzen und so die Nachfrage zu ermitteln, was der Vorgehensweise bei der Anlage in Aktien nicht unähnlich ist. Achten Sie darauf, Ihre Schuhe in einwandfreiem Zustand und in der Originalverpackung aufzubewahren, da sonst die Rendite geringer ausfällt.

Welche Marken sollten Einsteiger wählen?

Einsteiger in den Markt der Sneaker-Wiederverkäufer können eine Reihe profitabler Sneaker-Marken weiterverkaufen. Einige dieser Marken sind z. B. Nike, Air Jordan und Adidas Yeezy Boost. Wenn Sie gebrauchte Schuhe handeln möchten, werden Marken wie Asics für neue Wiederverkäufer im Jahr 2022 ebenfalls wertvoll sein.

Für Einsteiger bietet sich zunächst der Handel mit gebrauchten Schuhen an. Hier sind die Gewinnspannen zwar nicht so groß wie bei seltenen neuen Modellen, die Beschaffung und der Verkauf gestalten sich jedoch deutlich einfacher. Größere Investitionen sind auch nicht erforderlich. Sobald der Verkäufer das Kapital für den Kauf des ersten Paars Turnschuhe aufgebracht hat, kann er den Gewinn nach dem Verkauf für den Kauf der nächsten Paare verwenden.

Mit steigenden Gewinnen kann dann zum Handel mit neuen Sneakers übergegangen werden. Bei den bereits genannten Modellen wie Air Jordan Retro-Sneakers, Adidas Yeezy Boosts kann davon ausgegangen werden, dass sie im Laufe der Zeit deutlich an Wert gewinnen. Dies liegt daran, dass fast alle Modelle dieser Markenschuhe nur in begrenzter Stückzahl produziert werden.

Wenn sie ausverkauft sind, können Käufer sie nicht mehr im Einzelhandel bekommen. Von solchen Sneakers kann fast jede Farbvariante gekauft und aufbewahrt werden, mit der Zeit wird der Wert fast immer steigen.

Fazit

Das Schöne und Angenehme mit dem Nützlichen verbinden – in kaum einem anderen Bereich gelingt das so gut wie beim Handel mit Sneakers. Die Zahl der Modelle mit attraktiven Renditechancen wächst. Der Handel wird langsam zum anerkannten Investmentmodell. Und das Beste daran: Anfänger können mit ganz geringen Investitionen in den Sneaker-Handel einsteigen und sich dann quasi „hocharbeiten“.

Foto: zhenny-zhenny  via Envato

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