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	<title>Recht &amp; Steuern Archive - was-kostet.net</title>
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	<title>Recht &amp; Steuern Archive - was-kostet.net</title>
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	<item>
		<title>Was kostet eine Scheidung in Deutschland? Kosten, Verfahren und Einsparpotenziale</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hajo Simons]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 09:06:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht & Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten Familie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Scheidung ist emotional belastend und finanziell oft unterschätzt. Wer sich trennt, sollte frühzeitig wissen, welche Kosten auf ihn zukommen, denn Anwalts- und Gerichtskosten können sich schnell auf mehrere tausend Euro summieren. Gute Vorbereitung und einvernehmliche Regelungen können erheblich sparen. Dieser Ratgeber erklärt, wie sich die Kosten einer Scheidung in Deutschland zusammensetzen, welchen Einfluss Einkommen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://was-kostet.net/was-kostet-eine-scheidung-in-deutschland-kosten-verfahren-und-einsparpotenziale/">Was kostet eine Scheidung in Deutschland? Kosten, Verfahren und Einsparpotenziale</a> erschien zuerst auf <a href="https://was-kostet.net">was-kostet.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Scheidung ist emotional belastend und finanziell oft unterschätzt. Wer sich trennt, sollte frühzeitig wissen, welche Kosten auf ihn zukommen, denn Anwalts- und Gerichtskosten können sich schnell auf mehrere tausend Euro summieren. Gute Vorbereitung und einvernehmliche Regelungen können erheblich sparen.</p>
<p>Dieser Ratgeber erklärt, wie sich die <a href="https://was-kostet.net/was-kostet-eine-scheidung/">Kosten einer Scheidung</a> in Deutschland zusammensetzen, welchen Einfluss Einkommen und Vermögen haben und wie Paare mit einer einvernehmlichen Scheidung den Prozess vereinfachen und beschleunigen können.</p>
<h2>Der Scheidungsstreitwert: Grundlage aller Kosten</h2>
<p>Sämtliche Scheidungskosten richten sich nach dem sogenannten <a href="https://www.deubner-recht.de/themen/gegenstandswert/verfahrenswert.html" target="_blank" rel="noopener">Verfahrenswert</a>, der das Gericht und die Anwälte zur Berechnung ihrer Gebühren nutzen. Dieser wird maßgeblich aus dem gemeinsamen Nettoeinkommen beider Ehegatten der letzten drei Monate multipliziert mit einem Faktor von drei berechnet. Hinzu kommt gegebenenfalls ein Aufschlag für Vermögen.</p>
<p>Beispiel: Verdienen beide Ehepartner zusammen 5.000 Euro netto monatlich, beträgt der Verfahrenswert für den Scheidungsausspruch mindestens 15.000 Euro. Mit Versorgungsausgleich, Unterhalt und Zugewinnausgleich als Folgesachen steigt er weiter. Anwalts- und Gerichtskosten richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und dem Gerichtskostengesetz (GKG).</p>
<table>
<tbody>
<tr valign="top">
<td><b>Scheidungsart</b></td>
<td><b>Anzahl Anwälte</b></td>
<td><b>Typische Gesamtkosten</b></td>
<td><b>Dauer</b></td>
<td><b>Voraussetzung</b></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Einvernehmlich</td>
<td>1 Anwalt genügt</td>
<td>1.500 bis 4.000 Euro</td>
<td>3 bis 6 Monate</td>
<td>Einigkeit über alle Punkte</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Streitig (einfach)</td>
<td>2 Anwälte</td>
<td>3.000 bis 8.000 Euro</td>
<td>6 bis 18 Monate</td>
<td>Uneinigkeit in einzelnen Punkten</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Streitig (komplex)</td>
<td>2 Anwälte, Gutachter</td>
<td>10.000 bis 30.000 Euro+</td>
<td>1 bis 3 Jahre</td>
<td>Uneinigkeit, Kinder, Vermögen</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Scheidung im Ausland</td>
<td>Abhängig von Land</td>
<td>Sehr variabel</td>
<td>Sehr variabel</td>
<td>Wohnsitz, Staatsangehörigkeit prüfen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wer vorab einen Überblick erhalten möchte, was eine Scheidung in der eigenen Situation kostet, kann mit einem <a href="https://kostenrechner-scheidung.de/" target="_blank" rel="noopener">Scheidungskostenrechner für Deutschland</a> eine erste Schätzung auf Basis von Einkommen, Vermögen und gewünschten Regelungen erhalten.</p>
<h2>Einvernehmliche Scheidung: Der kostengünstige Weg</h2>
<p>Die einvernehmliche Scheidung ist möglich, wenn beide Ehepartner sich über alle wesentlichen Punkte einig sind oder zumindest keinen Streit darüber austragen wollen. In diesem Fall genügt in Deutschland ein gemeinsamer Anwalt für einen der Ehepartner. Der andere Ehepartner kann keinen eigenen Anwalt haben, wenn er als Antragsgegner auftritt, sondern kann dem Antrag zustimmen, ohne anwaltlich vertreten zu sein.</p>
<p>Voraussetzung für eine schnelle einvernehmliche Scheidung ist das Einhalten des <a href="https://www.finanztip.de/trennung/" target="_blank" rel="noopener">Trennungsjahres</a> (mindestens ein Jahr getrennt leben, in der Regel mit separaten Schlafzimmern auch unter gleichem Dach möglich) sowie Einigkeit über Unterhalt, Zugewinnausgleich, Sorgerecht für gemeinsame Kinder und Hausrat.</p>
<h2>Der Versorgungsausgleich: Was er kostet und wann er entfällt</h2>
<p>Der <a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Familie-und-Kinder/Scheidung/versorgungsausgleich" target="_blank" rel="noopener">Versorgungsausgleich</a> ist die Aufteilung der während der Ehe erworbenen Rentenanwartschaften. Er ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben und wird automatisch im Scheidungsverfahren durchgeführt, es sei denn, beide Ehegatten einigen sich notariell auf einen Ausschluss oder einer der Partner hat während der Ehe kaum eigene Rente erworben.</p>
<p>Der Versorgungsausgleich hat eigene Verfahrenswerte und erhöhte daher die Gerichts- und Anwaltskosten. Bei langen Ehen mit großen Rentendifferenzen kann er erhebliche finanzielle Bedeutung haben. Eine Scheidungsfolgenvereinbarung beim Notar, die den Versorgungsausgleich regelt, kann spätere Streitigkeiten vermeiden und die Kosten senken.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><b>Spartipp:</b></p>
<p>Wer eine Scheidungsfolgenvereinbarung vor der Scheidung abschließt und alle Streitpunkte einvernehmlich regelt, spart oft erheblich. Die notarielle Vereinbarung kostet zwar auch Gebühren, ist aber in der Regel deutlich günstiger als ein streitiges Gerichtsverfahren. Mediation kann helfen, strittige Punkte außergerichtlich zu klären.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Prozesskostenhilfe bei geringem Einkommen</h2>
<p>Wer sich eine Scheidung finanziell nicht leisten kann, hat Anspruch auf Prozesskostenhilfe (PKH), wenn das Einkommen unterhalb bestimmter Grenzen liegt. Die PKH deckt die Anwalts- und Gerichtskosten des eigenen Verfahrens. Sie wird beim Familiengericht beantragt, das sie nach Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse gewähren kann.</p>
<ul>
<li>Getrennt lebend aber arm: PKH auch möglich, wenn Partner gut verdient, man selbst aber nicht</li>
<li>Rechtsschutzversicherung: Manche Tarife schließen Scheidungskosten aus, manche nicht</li>
<li>Beratungshilfe: Für erstmaliges anwaltliches Beratungsgespräch schon bei geringem Einkommen</li>
<li>Notariell: Scheidungsfolgenvereinbarung spart auf lange Sicht mehr als sie kostet</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://was-kostet.net/was-kostet-eine-scheidung-in-deutschland-kosten-verfahren-und-einsparpotenziale/">Was kostet eine Scheidung in Deutschland? Kosten, Verfahren und Einsparpotenziale</a> erschien zuerst auf <a href="https://was-kostet.net">was-kostet.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Umzugskosten von der Steuer absetzen – geht das?</title>
		<link>https://was-kostet.net/umzugskosten-steuer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hajo Simons]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 May 2025 09:52:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht & Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Hausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Umzugskosten von der Steuer absetzen – das klingt einfacher als gedacht. Dafür ist die Steuererklärung gedacht. Der Überblick über die Details.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://was-kostet.net/umzugskosten-steuer/">Umzugskosten von der Steuer absetzen – geht das?</a> erschien zuerst auf <a href="https://was-kostet.net">was-kostet.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist anstrengend und teuer: der Umzug. Doch es gibt einen Lichtblick. Sie können die Umzugskosten von der Steuer absetzen. Allerdings nur, falls Sie aus beruflichen Gründen umziehen.</p>
<h2>Private und beruflich bedingte Umzüge unterscheiden</h2>
<p>Die Umzugskosten von der Steuer absetzen – das klingt zunächst einfacher als gedacht. Dafür machen Sie die Ausgaben in Ihrer <a href="https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/steuererklaerung-ist-die-steuererklaerung-2025-fuer-jeden-verpflichtend/28423858.html" target="_blank" rel="noopener">Steuererklärung</a> geltend. Aber wo?</p>
<p>Das hängt davon ab, warum Sie Ihren Wohnort wechseln. Heuern Sie für einen privaten <a href="https://eurobest-umzuege.de/" target="_blank" rel="noopener">Umzug in Berlin</a> ein Umzugsunternehmen an? Das gilt als haushaltsnahe Dienstleistung. Sie erhalten dafür eine Steuerermäßigung bis zu viertausend Euro im Jahr.</p>
<p>Erfordert Ihr Job einen Wohnungswechsel, machen Sie die <a href="https://was-kostet.net/autofahren-geld-sparen/">Umzugs- als Werbungskosten</a> geltend.</p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse !important; border: 2px solid black !important;">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color: #d4d4d4; border: 1px solid black !important;"><strong>Tipp:</strong> Sie ziehen um, um die erste Berufsausbildung oder das Erststudium zu starten? Dann gelten die Kosten für den Umzug als Sonderausgaben. Bis zu einer Höhe von sechstausend Euro setzen Sie diese von der Steuer ab.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Beruflich bedingte Umzüge: diese Kosten sind absetzbar</h2>
<p>Rund <a href="https://group.dhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2024/deutsche-post-adress-analysiert-umzuege.html" target="_blank" rel="noopener">zehn Prozent der Deutschen</a> – knapp acht Millionen Menschen – wechseln pro Jahr den Wohnort. Einige von ihnen nehmen den Stress und die Kosten des Umzugs in Kauf, weil es die Karriere erfordert.</p>
<p>Sie können die tatsächlichen Umzugskosten von der Steuer absetzen. Dabei berücksichtigt das Finanzamt:</p>
<ul>
<li>die Ausgaben, um eine Mietwohnung zu erhalten – etwa Besichtigungs- und Maklerkosten</li>
<li>die Reisekosten, um den Umzug vorzubereiten</li>
<li>die Reisekosten während des Umzugs</li>
<li>die Kosten für die <a href="https://eurobest-umzuege.de/umzugshelfer-berlin/" target="_blank" rel="noopener">Umzugshelfer</a>, die Ihre Habseligkeiten einpacken, transportieren und wieder auspacken</li>
<li>sonstige Umzugsauslagen, etwa die Gebühr für die Ummeldung oder den Telefonanschluss</li>
</ul>
<p>Der Umzug verzögert sich und Sie zahlen für die bisherige und die neue Wohnung gleichzeitig Miete? Ihre Haushaltskasse kann aufatmen. Für bis zu sechs Monate gehört die „Doppelmiete“ zu den allgemeinen Umzugskosten. Sie können sie in Ihrer Steuererklärung geltend machen.</p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse !important; border: 2px solid black !important;">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color: #d4d4d4; border: 1px solid black !important;"><strong>Achtung:</strong> Renovieren Sie die neue Wohnung, sind die Kosten dafür nicht abzugsfähig. Auch die Ausstattung für das neue Zuhause können Sie nicht als Umzugskosten von der Steuer absetzen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Wann gilt ein Umzug als beruflich veranlasst?</h2>
<p>Die <a href="https://was-kostet.net/jobsuche-die-kosten-einer-bewerbung/" target="_blank" rel="noopener">Bewerbung</a> beim Wunscharbeitgeber klappt, der neue Job kann starten. Allerdings liegt die Arbeitsstelle rund dreihundert Kilometer vom bisherigen Zuhause entfernt. Ziehen Sie aus dem Grund für Ihre berufliche Karriere um, können Sie die Umzugskosten von der Steuer absetzen.</p>
<p>Das gilt nicht nur, wenn Sie eine neue Stelle antreten. Versetzt Ihr Arbeitgeber Sie in eine andere Stadt, sind die Umzugskosten ebenfalls steuerlich abzugsfähig. Dieser Fall tritt auch ein, wenn Sie aus betrieblichen Gründen in eine Dienstwohnung ziehen.</p>
<p>Sie gehen in Rente und ziehen wieder aus der <strong>Dienstwohnung</strong> aus? Machen Sie die Kosten für den Wohnungswechsel in der Steuererklärung geltend. Ein Umzug aus beruflichen Gründen betrifft auch Berufspendler. Sparen diese dadurch mindestens eine Stunde Fahrtweg, sind die Umzugskosten absetzbar.</p>
<h2>Pauschalen vs. Einzelkosten: Was kann angesetzt werden?</h2>
<p>Längst sind die <a href="https://was-kostet.net/umzugskarton-packen-tipps/">Umzugskartons</a> in der neuen Wohnung wieder ausgepackt und Sie wollen Ihre Umzugskosten von der Steuer absetzen. Doch geben Sie dafür die tatsächlichen Kosten an oder nutzen Sie eine Umzugskostenpauschale?</p>
<p>Unterscheiden Sie zwischen den allgemeinen und den sonstigen Umzugskosten. Erstere geben Sie in voller Höhe in der Steuererklärung an. Dafür:</p>
<ul>
<li>sammeln Sie alle Rechnungen und Quittungen</li>
<li>rechnen Sie die Beträge zusammen</li>
<li>tragen Sie sie als Werbungskosten ein</li>
</ul>
<p>Was Sie für den Umzugswagen und die professionellen Umzugshelfer ausgeben, mindert das zu versteuernde Einkommen. Gleiches gilt für die Reisekosten bei der Wohnungsbesichtigung sowie am Umzugstag. Angerechnet bekommen Sie dreißig Cents pro Fahrtkilometer. Sind Sie für die Besichtigung mit der Bahn unterwegs, spielen die Ticketkosten eine Rolle.</p>
<p>Die sonstigen Umzugskosten setzen sie in exakter Höhe oder mit der Umzugskostenpauschale ab. Diese beträgt seit 1. März 2024:</p>
<ul>
<li>964 Euro, sofern Sie zuvor eine eigene Wohnung bewohnten</li>
<li>193 Euro, wenn Sie zuvor keine eigene Wohnung hatten</li>
<li>643 Euro für jedes weitere Mitglied Ihres Haushalts</li>
</ul>
<p>Sie sind innerhalb der letzten fünf Jahre beruflich bedingt schon einmal umgezogen? Dann erhöhen sich die Pauschalbeträge um 50 Prozent.</p>
<h2>Private Umzüge: Möglichkeiten der Steuererleichterung</h2>
<p>Rund <a href="https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-vielen-ist-der-umzug-in-eine-neue-wohnung-zu-teuer-01/100036979.html" target="_blank" rel="noopener">sechzig Prozent der Deutschen</a> fühlen sich mit ihrer Wohnsituation wohl. Gehören Sie nicht dazu, können Sie die Wohnung wechseln. Geschieht das aus rein privaten Gründen, sind die Aufwendungen nicht als Werbungskosten absetzbar.</p>
<p>Sie können jedoch die Kosten für eine Spedition als <strong>haushaltsnahe Dienstleistung</strong> in der Steuererklärung angeben. Pro Jahr machen Sie bis zu zwanzigtausend Euro geltend. Zwanzig Prozent davon (umgerechnet 4.000 Euro) erhalten Sie maximal als Steuerermäßigung.</p>
<p>Sie veranlassen unmittelbar nach dem Umzug noch Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung? Die Leistungen dürfen Sie Ihrem Haushalt zurechnen. Auch sie gelten als haushaltsnahe Dienstleistungen.</p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse !important; border: 2px solid black !important;">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color: #d4d4d4; border: 1px solid black !important;"><strong>Tipp</strong>: Ziehen Sie aus gesundheitlichen Gründen um, sind die Umzugskosten außergewöhnliche Belastungen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Nachweise und Fristen: Das verlangt das Finanzamt</h2>
<p>Um die Pauschalen für den Umzug zu ermitteln, gilt seit 1. April 2021 der Tag, bevor Sie Ihr Umzugsgut einladen. Geschah das etwa am 29. Februar 2024, gelten dafür nicht die ab 1. März 2024 eingeführten Umzugskostenpauschalen. Statt 964 Euro für eine berechtigte Person liegt der Betrag bei 886 Euro.</p>
<p>Als Nachweis für die Umzugskosten senden Sie dem Finanzamt Rechnungen. Achtung: Sie dürfen diese nicht bar zahlen. Um einen beruflich bedingten Umzug nachzuweisen, legen Sie den Arbeitsvertrag oder die Versetzungsmitteilung vor.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ob Sie Umzugskosten von der Steuer absetzen können, hängt davon ab, aus welchem Grund Sie umziehen. Wechseln Sie berufsbedingt die Wohnung, machen Sie allgemeine und sonstige Umzugskosten geltend. Geben Sie diese als Werbungskosten an. Bei einem privaten Umzug gelten die Speditionskosten als haushaltsnahe Dienstleistungen.</p>
<p><em><strong><u>Anmerkung der Redaktion:</u></strong></em> Der Autor dieses Textes ist kein Steuerberater und auch kein Rechtsanwalt, sondern Wirtschafts- und Finanzjournalist. Finanzjournalisten ist rechts- und steuerberatende Tätigkeit per Gesetz untersagt. Der Text dient lediglich der Information von Steuerzahlern und (angehenden) Bauherren oder Immobilienkäufern. Eine Beratung oder gar konkrete Empfehlungen enthält der Text nicht. Diese sind auch nicht beabsichtigt. Obwohl die für den Text verwendeten Quellen als zuverlässig gelten, wird keine Garantie für die Richtigkeit übernommen. Die Ausführungen und Erklärung können und sollen das Gespräch mit einem Steuerberater und/oder Rechtsanwalt nicht ersetzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://was-kostet.net/umzugskosten-steuer/">Umzugskosten von der Steuer absetzen – geht das?</a> erschien zuerst auf <a href="https://was-kostet.net">was-kostet.net</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Verträge gehören zum Leben</title>
		<link>https://was-kostet.net/vertraege/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hajo Simons]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 06:02:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht & Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hausratversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer dann, wenn wir uns mit einem Unternehmen auf etwas einigen, wird ein Vertrag zwischen den beiden Parteien geschlossen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://was-kostet.net/vertraege/">Verträge gehören zum Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://was-kostet.net">was-kostet.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Erwachsener haben wir es an verschiedenen Stellen mit Verträgen zu tun. Immer dann, wenn wir uns mit einem Unternehmen auf etwas einigen, wird ein <strong>Vertrag zwischen den beiden Parteien</strong> geschlossen.</p>
<p>Natürlich <a href="https://was-kostet.net/kosten-anwalt/">begleiten uns Verträge</a> auch im Berufsleben und sie sorgen dafür, dass nicht nur Zahlungen fließen, sondern auch <strong>rechtliche Grundlagen</strong> geschaffen werden. Das Thema Sicherheit spielt dabei eine entscheidende Rolle. Schließlich bringen Verträge auch eine Form der Planbarkeit mit sich.</p>
<h2>Langfristige Planung im Beruf</h2>
<p>Insbesondere im Beruf ist es entscheidend, hier langfristig planen zu können, um zum Beispiel auch <strong>größere Ausgaben</strong> <a href="https://was-kostet.net/was-kostet-ein-ehevertrag/">über einen längeren</a> Zeitraum genauer zu strukturieren. Auch kleinere Verträge sind heute selbstverständlicher Teil unseres Lebens und nicht mehr so besonders, wie es vielleicht noch vor einigen Jahren der Fall gewesen ist.</p>
<p>Ob beim Handy, beim Strom oder beim Streamingdienst – an vielen Stellen vertrauen wir heute darauf, uns langfristig an eine Firma zu binden. In der Hoffnung, diese sorgt dann dafür, dass der entsprechende <strong>Service auch wirklich zur Verfügung</strong> steht.</p>
<h2>Es gibt viele Verträge, die uns Sicherheit geben können</h2>
<p>Eine gewisse <a href="https://immer-sicher.net/" target="_blank" rel="noopener">Sehnsucht nach Sicherheit</a> ist ganz sicher vor allem in unserer heutigen sehr schnelllebigen Zeit durchaus nachvollziehbar. Wir eilen von einer Herausforderung zur nächsten und es ist nicht immer einfach, den <strong>Überblick über all die Dinge</strong> zu behalten, welche wir bewältigen müssen.</p>
<p>Da tut es besonders gut, wenn wir durch klare Verträge an so vielen Stellen wie möglich das Gefühl genießen dürfen, alles geregelt zu haben. Vor allem dann, wenn es bei Themen wie <a href="https://was-kostet.net/geldanlage-versicherungen/" target="_blank" rel="noopener">Geldanlage und Versicherungen</a> auch um <strong>finanzielle Aspekte</strong> geht, ist es natürlich wichtig, dass die Rahmenbedingungen auch schriftlich fixiert werden. Wenn das der Fall ist, gehen wir mit einem <strong>guten Gefühl</strong> und einem ruhigen Gewissen in die nächsten Tage und Wochen, welche folgen.</p>
<h2>Auch beim Handy kann es ein Vorteil sein, fest mit einem Anbieter zu arbeiten</h2>
<p>Heute ist ein <a href="https://starmobile.de/handys" target="_blank" rel="noopener">Handy mit Vertrag</a> für viele Menschen nahezu selbstverständlich. Viele strecken dabei auch die <strong>Kosten auf mehrere Monate oder sogar Jahre</strong> und werden somit nicht so stark finanziell belastet. Hier haben wir weiterhin den Vorteil, dass es ohne Probleme möglich ist, in regelmäßigen Abständen ein <strong><a href="https://wann-wurde.de/wann-wurde-das-iphone-erfunden/" target="_blank" rel="noopener">neues Smartphone</a></strong> zu bekommen, wenn wir den Vertrag entweder verlängern oder aber einen neuen Kontrakt abschließen. L</p>
<p>Lief es mit dem jeweiligen Anbieter und dem Handy prima, so ist es gut möglich, dass wir uns für ein <strong>ähnliches Produkt</strong> entscheiden, das uns dann in den Folgejahren konsequent begleitet. Bedenken wir, wie sehr das <strong>Smartphone zum täglichen Begleiter</strong> geworden ist, so wird sehr deutlich, wie wichtig es für viele Menschen ist, hier auch ein Gerät zu haben, das den eigenen Anforderungen entspricht. Es gibt natürlich auch viele Menschen, die das Smartphone <a href="https://www.steuertipps.de/finanzamt-formalitaeten/beruflich-genutzte-arbeitsmittel-von-der-steuer-absetzen" target="_blank" rel="noopener">beruflich nutzen</a>.</p>
<h2>Direkter Ansprechpartner wird von vielen Menschen sehr geschätzt</h2>
<p>Heute gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, ein <strong>Smartphone zu erwerben</strong> oder auch einen andersartigen Vertrag abzuschließen. Es gibt durchaus viele Menschen, die auch heute noch sehr zu schätzen wissen, einen <strong>Ansprechpartner bei einem Unternehmen</strong> zu haben, mit welchem man eine Geschäftsbeziehung eingeht.</p>
<p>Natürlich nutzen wir dennoch auch gerne die <strong>Services</strong>, die uns im World Wide Web zur Verfügung stehen. Diese Entwicklung könnte sich in den nächsten Jahren auch weiter forcieren und für spannende Neuerungen verantwortlich sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://was-kostet.net/vertraege/">Verträge gehören zum Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://was-kostet.net">was-kostet.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Beim Autofahren Geld sparen – diese Möglichkeiten gibt es</title>
		<link>https://was-kostet.net/autofahren-geld-sparen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hajo Simons]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 06:09:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht & Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzamt]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Leasing]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://was-kostet.net/?p=1838</guid>

					<description><![CDATA[<p>Autofahren ist ziemlich teuer geworden. Dieser Beitrag informiert, wie Sie beim Autofahren Geld sparen können, auch mit Hilfe des Finanzamts.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://was-kostet.net/autofahren-geld-sparen/">Beim Autofahren Geld sparen – diese Möglichkeiten gibt es</a> erschien zuerst auf <a href="https://was-kostet.net">was-kostet.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es besteht kein Zweifel: Das Autofahren ist ziemlich teuer geworden. Teurer als noch vor einigen Jahren. Doch es besteht die Möglichkeit, bei der Fahrzeugnutzung einiges an Geld zu sparen – vor allem, sobald es um die laufenden Ausgaben geht. Dieser Beitrag informiert, wie Sie beim Autofahren Geld sparen können.</p>
<h2>Auf umweltfreundliche Fahrzeuge setzen</h2>
<p><a href="https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/ecotest/green-ncap/" target="_blank" rel="noopener">Entscheiden Sie sich für ein umweltfreundliches Fahrzeug</a>, dürfen Sie sich über zahlreiche Vorteile freuen. In vielen Ländern wird beispielsweise die Anschaffung eines <strong>Elektro- oder Hybrid-Autos</strong> gefördert. Dadurch sind die derzeit noch kostspieligeren Modelle mitunter für viele Autofahrer bezahlbar. Doch auch bei den <strong>Treibstoffkosten</strong> macht sich die nachhaltige Technik bezahlt, denn der Betrieb eines E-Autos ist langfristig günstiger, wodurch er großes Einsparpotenzial birgt.</p>
<h2>Darum lohnt sich das Pendeln</h2>
<p>Interessant ist das <strong>Pendeln mit dem Pkw</strong>, wenn es um die Steuererklärung geht. Denn hier macht die <strong>Pendlerpauschale</strong> wohl den größten Posten aus, denn Sie können jene Pendlerpauschale Steuern sparend mit dem Finanzamt abrechnen. Es lassen sich dabei im Jahr dreistellige Eurobeträge sparen.</p>
<p>Der genaue finanzielle Vorteil hängt vom eigenen Einkommen und dem Steuersatz ab. <a href="https://was-kostet.net/jobsuche-die-kosten-einer-bewerbung/" target="_blank" rel="noopener">Haben Sie mehrere Jobs, ist es Ihnen möglich, die einzelnen</a> Strecken gesondert abzuführen. Im Zweifelsfall sollten Sie sich von einem Steuerberater oder einem <a href="https://was-kostet.net/kosten-anwalt/">Lohnsteuerhilfeverein unterstützen lassen</a>. Dort erfahren Sie, wie Sie sich den höchst-möglichen finanziellen Vorteil sichern.</p>
<h2>Die Kfz-Versicherung absetzen</h2>
<p>Besitzen Sie einen Pkw, <a href="https://was-kostet.net/?s=Auto" target="_blank" rel="noopener">kommen Sie um den Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung nicht herum.</a> Für diese fallen monatlich Ausgaben im zwei- bis dreistelligen Bereich an. Doch ist es Ihnen auch hier gestattet, die Kosten als Sonderausgaben abzusetzen. Dasselbe gilt in bestimmten Fällen für <strong>Abschlepp- und Unfallkosten</strong>. Manchmal erkennt das Finanzamt auch die <strong>Kasko-Selbstbeteiligung</strong> an.</p>
<p>Sind Sie sich bei diesem Thema unsicher, zahlt sich ein Anruf bei der betreffenden Behörde aus. Das Finanzamt informiert Sie, ob Sie die Reparatur etwas <a href="https://fairautoverkaufen.de/ford-ranger-motorschaden/" target="_blank" rel="noopener">Ihres Ford Ranger nach dem Motorschaden steuerlich</a> geltend machen können. Unter Umständen ist es Ihnen mit dieser Vorgehensweise tatsächlich möglich, sich einen großen Anteil der Zusatzausgaben zurückholen.</p>
<h2>Den Pkw als Firmenauto nutzen</h2>
<p>Sind Sie selbstständig, <a href="https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/pro-und-contra-dienstwagen/" target="_blank" rel="noopener">besteht für Sie die Möglichkeit, Ihren Wagen als Firmenauto zu verwenden.</a> Ist ein Fahrzeug nämlich <strong>Teil des Betriebsvermögens</strong>, lassen sich der laufende finanzielle Aufwand sowie die Anschaffungskosten als Betriebsausgaben geltend machen. Privat gefahrene Kilometern sind hingegen zu versteuern. Liegt der geschäftliche Nutzungsanteil jedoch unter 50 Prozent, sollte bzw. darf der <strong>Pkw nicht als Firmenwagen</strong> genutzt werden.</p>
<p>Belassen Sie Ihr <strong>Auto im Privatvermögen</strong>, verrechnen Sie einfach die geschäftlich gefahrenen Kilometern Steuern sparend mit dem  Fiskus ab. Sie haben hier die Wahl zwischen der gesetzlichen oder der individuellen Kilometerpauschale. Letztere wird auf Basis einer Vollkostenkalkulation angesetzt.</p>
<p>Während dieser Schritt zwar aufwändiger ist, so macht er finanziell doch oft mehr Sinn. Sie können übrigens von Jahr zu Jahr immer neu entscheiden, welche Kostenkalkulation Sie wählen.</p>
<h2>Die Vorteile des Leasings zur betrieblichen Nutzung</h2>
<p>Selbstständige können einen <strong>Pkw auch für die betriebliche Nutzung leasen</strong>. Diesen Schritt sollten Sie besonders dann in Erwägung ziehen, wenn Sie den Wagen überwiegend geschäftlich nutzen. Oft dürfen sich Unternehmer hier über günstige Angebote freuen.</p>
<p>Sie ersparen sich zudem die hohen <strong>Anschaffungskosten für ein Auto</strong>. Allerdings sollten Sie hier keine vorschnelle Entscheidung treffen, vergleichen Sie daher mehrere Möglichkeiten miteinander. Stellen Sie zudem sicher, dass Ihnen das betreffende Autohaus einen umfassenden Service mit anbietet. So können <a href="https://fairautoverkaufen.de/ford-focus-motorschaden/" target="_blank" rel="noopener">Sie beispielsweise Ihren Ford Focus mit Motorschaden jederzeit reparieren</a> lassen. Sie wirken dadurch zusätzlichen finanziellen Belastungen entgegen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Autofahren muss auch in der heutigen Zeit nicht allzu teuer sein. Das gilt besonders dann, wenn Sie bei der Anschaffung und Nutzung des Wagens geschickt vorgehen. Informieren Sie sich im Vorfeld über die Möglichkeiten zur Verringerung Ihrer Ausgaben. Viele Kosten lassen sich mittlerweile von der Steuer absetzen. Von dieser Option profitieren Sie sowohl als Arbeitnehmer als auch als Unternehmer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><u>Anmerkung der Redaktion:</u></em></strong> Der Autor dieses Textes ist kein Steuerberater und auch kein Rechtsanwalt, sondern Wirtschafts- und Finanzjournalist. Finanzjournalisten ist rechts- und steuerberatende Tätigkeit per Gesetz untersagt. Der Text dient lediglich der Information von Steuerzahlern und (angehenden) Bauherren oder Immobilienkäufern. Eine Beratung oder gar konkrete Empfehlungen enthält der Text nicht. Diese sind auch nicht beabsichtigt. Obwohl die für den Text verwendeten Quellen als zuverlässig gelten, wird keine Garantie für die Richtigkeit übernommen. Die Ausführungen und Erklärung können und sollen das Gespräch mit einem Steuerberater und/oder Rechtsanwalt nicht ersetzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://was-kostet.net/autofahren-geld-sparen/">Beim Autofahren Geld sparen – diese Möglichkeiten gibt es</a> erschien zuerst auf <a href="https://was-kostet.net">was-kostet.net</a>.</p>
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		<title>Was kostet ein Anwalt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hajo Simons]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 09:34:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht & Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Hausratversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten Senioren]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kosten für einen Anwalt sind ein Faktor, um den sich manche Horrorgeschichte in Deutschland rankt. Unser Ratgeber klärt auf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://was-kostet.net/kosten-anwalt/">Was kostet ein Anwalt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://was-kostet.net">was-kostet.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Kosten für einen Anwalt sind ein Faktor, um den sich manche Horrorgeschichte in Deutschland rankt. Oder, um es mit den Worten der Bundesrechtsanwaltskammer zu sagen: „<a href="https://www.brak.de/service/verbraucherinformationen/was-kostet-das/#c8037" target="_blank" rel="noopener">Die Höhe von Anwaltshonoraren wird häufig überschätzt.</a>“</p>
<p>Es mag durchaus sein, dass es Menschen gibt, die ein <strong>Anwaltshonorar</strong> noch höher einschätzen, als es tatsächlich ist. Dennoch muss man einfach festhalten, dass die Kosten für einen Anwalt durchaus hoch ausfallen können. Mehr als 100 Euro für eine Stunde Arbeit sind da keine Seltenheit.</p>
<p>Dennoch gibt es eine ganze Reihe von Situationen, in denen die <strong>Beauftragung eines Anwalts sehr sinnvoll</strong> sein kann. Dann gibt es da natürlich auch noch die Fälle, in denen Sie ohne einen Anwalt und/oder Notar gar nicht weiterkommen. Dazu gehört beispielsweise der <a href="https://was-kostet.net/2021/09/18/grundbucheintrag-ablauf-kosten-im-ueberblick/" target="_blank" rel="noopener">Grundbucheintrag</a> beim Kauf einer Immobilie. Auch in einem <a href="https://was-kostet.net/2020/08/02/was-kostet-eine-scheidung/" target="_blank" rel="noopener">Scheidungsverfahren</a> sollte ein Anwalt involviert sein – bei Paaren, die sich einig sind, können die <a href="https://was-kostet.net/was-kostet-eine-scheidung/">Kosten allerdings reduziert</a> werden, indem Sie <strong>gemeinsam einen Anwalt beauftragen</strong>.</p>
<h2>Zivilprozesse an Landes- und Oberlandesgerichten</h2>
<p>Zusätzlich gilt in Deutschland, dass sich die Parteien in einem <strong>Zivilprozess ab dem Landes- und dem Oberlandesgericht</strong> auf jeden Fall durch einen Anwalt vertreten lassen müssen. Tatsächlich geht es hierbei nicht darum, den Anwälten in Deutschland ihre Arbeit zu erhalten. Wie ein <a href="https://www.ra-igler.de/" target="_blank" rel="noopener">Rechtsanwalt in Forchheim</a> von der Rechtsanwaltskanzlei Igler bestätigt, will der Gesetzgeber so sicherstellen, dass in einem Zivilprozess nicht die eine Partei einen Prozess verliert, einfach weil sie sich mit den rechtlichen Gegebenheiten und Notwendigkeiten nicht so gut auskennt wie der Gegner. Es soll also für Chancengleichheit vor Gericht gesorgt werden.</p>
<h2>Wann ist die Mandatierung eines Anwalts sinnvoll?</h2>
<p>Zu den Situationen, in denen ein Anwalt hilfreich sein kann, auch wenn Sie nicht gesetzlich verpflichtet sind, auf einen zurückzugreifen, gehören Streitigkeiten im:</p>
<ul>
<li>Nachbarschaftsrecht</li>
<li>Verkehrsrecht</li>
<li>Privatrecht</li>
<li>Verkehrsrecht</li>
</ul>
<p>Wenn Sie beispielsweise <strong>unverschuldet in einen Autounfall</strong> verwickelt waren und die Versicherung der Gegenpartei einen Teil Ihrer berechtigten Forderung nicht zahlen will, wird ein Anwalt Ihnen erläutern können, welche Möglichkeiten Sie haben und wie Sie diese am besten nutzen. Auch eine anwaltliche Erstberatung vor <a href="https://was-kostet.net/was-kostet-ein-ehevertrag/">Abschluss eines wichtigen</a> Vertrages kann nicht schaden – so können Sie sicher sein, keine bösen Überraschungen zu erleben.</p>
<h2>Ehevertrag sollte vom Anwalt aufgesetzt werden</h2>
<p>So macht es beispielsweise immer Sinn, einen <a href="https://was-kostet.net/2020/11/26/was-kostet-ein-ehevertrag/" target="_blank" rel="noopener">Ehevertrag</a> von einem Anwalt aufsetzen zu lassen. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass in diesem <strong>Ehevertrag auch alles so geregelt</strong> ist, wie Sie es sich vorstellen. Ein Faktor, der in den letzten Jahren auch immer wichtiger geworden ist, ist das Sozialrecht in Deutschland.</p>
<p>Der endlose Dschungel an Gesetzen und Rechtsgrundlagen für unterschiedliche Sozialleistungen kann schon von manchem Fachmann kaum mehr überblickt werden – wie schwer ist das dann erst für einen Laien, der auf die Hilfe vom Amt angewiesen ist?</p>
<p>Wenn Sie das Gefühl haben, dass ein Bescheid in Sachen ## BAföG<strong>, Wohngeld, Sozialhilfe, Grundsicherung oder Bürgergeld</strong> fehlerhaft ist, scheuen Sie sich nicht, einen Anwalt aufzusuchen. Nicht umsonst behaupten manche Experten, dass jeder zweite Hartz-IV-Bescheid falsch oder zumindest fehlerhaft sei.</p>
<p>Wenn Sie auf der Suche etwa nach einem Rechtsanwalt sind, sollten Sie auf jeden Fall auf Erfahrung und Kompetenz setzen. Manche Anwälte bieten Ihre Expertise vor Ort, bisweilen aber auch bundesweit an. Bleibt die Frage, was eine solche anwaltliche Beauftragung am Ende wirklich kostet.</p>
<h2>Was kostet eine anwaltliche Erstberatung?</h2>
<p>In Deutschland gibt es für fast alles ein Gesetz. So auch für die Vergütung von Anwälten. Das <strong>Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)</strong> schreibt in vielen Fällen vor, wie hoch die Anwaltsgebühr unter dem Strich maximal sein darf. In anderen Fällen kann mit einer <strong>Vergütungsvereinbarung</strong> gearbeitet werden.</p>
<p>Für eine Erstberatung schreibt der Gesetzgeber vor, dass die Kosten nicht höher als 190 Euro plus Mehrwertsteuer ausfallen dürfen. Da auf die anwaltlichen Leistungen eine Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent fällig wird, bedeutet das einen Maximalsatz von 226,10 Euro.</p>
<h3>Gut zu wissen</h3>
<p>Anders sieht es aus, wenn sie gleich ein Gutachten zur Einschätzung einer Rechtslage benötigen. Wer meint, hier mit dem Honorar für eine Erstberatung davonzukommen, täuscht sich gewaltig. Die Gebühr für ein solches Gutachten liegt bei mindestens 250 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.</p>
<p>Der Mindestsatz beträgt damit also 297,50 Euro. Mehr kann es tatsächlich sein, wenn der Anwalt auch mehr Zeit aufwenden musste und wenn eine entsprechende Gebührenvereinbarung getroffen wurde.</p>
<h2>Was kostet ein Anwaltsschreiben?</h2>
<p>Letztlich zahlen Sie in einer anwaltlichen Vertretung nicht das eine Schreiben, sondern direkt die gesamte Vertretung in dem einen Fall. Diese kann mit einem Schreiben erledigt sein, kann aber auch mehrere Schriftsätze erfordern. Um die Anwaltsgebühr errechnen zu können, sind drei Faktoren wichtig.</p>
<ul>
<li>Der <strong>Streitwert</strong> – also der Eurobetrag, um den sich die beiden beteiligten Parteien streiten.</li>
<li>Die <strong>Gebühr</strong>, die bei dem jeweiligen Streitwert anfällt – diese ist gestaffelt und in der Anlage 2 zum RVG festgelegt. Beträgt der Streitwert etwa 500 Euro, liegt die Gebühr bei 49 Euro. Ein Streitwert von 5.000 Euro zieht schon eine Gebühr von 334 Euro nach sich.</li>
<li>Die <strong>Anzahl der Gebühren</strong>, die ein Anwalt für die Tätigkeit verlangen darf. Das kann eine halbe, eine ganze aber auch eine zwei- oder vierfache Gebühr sein.</li>
</ul>
<p>Bei einer <strong>außergerichtlichen Vertretung</strong> darf die Anzahl der Gebühren im Regelfall bis zum 2,5-fachen betragen. Nur wenn der Anwalt nachweisen kann, dass die Vertretung besonders aufwendig war, kann eine bis zu 4-fache Gebühr verlangt werden. In den meisten Fällen rechnen Anwälte für eine solche Tätigkeit einen 1,3-fachen Gebührensatz ab.</p>
<h2>Unfall mit hohem Schaden</h2>
<p>Nehmen wir als Beispiel einen Unfall, bei dem Ihnen ein erheblicher finanzieller Schaden entstanden ist. Der Streitwert wird inklusive aller Ihrer Forderungen auf 30.000 Euro festgelegt. Die gegnerische Versicherung ist aber nicht bereit, Ihren Forderungen nachzukommen. Insgesamt liegen die Zahlungen der Versicherung und Ihre Forderungen um genau diese 30.000 Euro auseinander.</p>
<p>Die Gebühr bei einem Streitwert von 30.000 Euro beträgt entsprechend der <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/rvg/anlage_2.html" target="_blank" rel="noopener">Anlage 2 zu § 13 RVG</a> 955,00 Euro. Die Rechnung Ihres Anwalts würde in diesem Fall wahrscheinlich folgendermaßen aussehen:</p>
<p>Gebühren:          955 Euro x 1,3 =          1.241,50 Euro<br />
Postpauschale:                                               20,00 Euro<br />
19 % Mehrwertsteuer                                  239,67 Euro</p>
<p><strong>Gesamt                                                 1.501,17 Euro</strong></p>
<p>Sollte die gegnerische Versicherung bereits nach einem Brief einlenken, würde Sie dieser Brief tatsächlich 1.501,17 Euro kosten. In aller Regel ist dafür aber mehr Arbeit erforderlich. In diesen Gebühren sind letztlich sämtliche Tätigkeiten Ihres Anwalts im Rahmen der außergerichtlichen Vertretung Ihrer Interessen in diesem Streitfall abgedeckt.</p>
<h2>Anwaltskosten während des Gerichtsprozesses</h2>
<p>Vor Gericht wird es nun noch einmal etwas komplizierter. War Ihr Anwalt bereits vorgerichtlich für Sie tätig, müssen die Gebühren für diese Tätigkeit zur Hälfte auf die Prozessgebühren angerechnet werden. Im Fall einer Vertretung im Zivilrecht werden eine <strong>Verfahrensgebühr</strong> von 1,3 Gebührensätzen und eine <strong>Termingebühr</strong> von 1,2 Gebührensätzen erhoben.</p>
<p>Wird ein Vergleich geschlossen, darf der Anwalt zusätzlich noch einmal eine <strong>Vergleichsgebühr</strong> verlangen. Bleiben wir bei unserem Unfallbeispiel. Hier würde eine Gebührenabrechnung im Falle eines Urteils folgendermaßen aussehen:</p>
<p>Verfahrensgebühr                 955 Euro x 1,3             1.241,50 Euro<br />
hiervon minus die Hälfte     955 Euro x 0,65           -620,75 Euro</p>
<p>Verbleibende Verfahrensgebühr                                  620,75 Euro</p>
<p>Termingebühr                        955 Euro x 1,2              1.146,00 Euro</p>
<p>Postpauschale                                                                      20,00 Euro</p>
<p>Mehrwertsteuer 19 %                                                        339,48 Euro</p>
<p><strong>Gesamtkosten                                                         2.126,23 Euro</strong></p>
<h2>Wer zahlt die Anwaltskosten?</h2>
<p>Die <strong>Anwaltskosten im Zivilprozess</strong> trägt der Verlierer. Wenn Sie also eine anwaltliche Vertretung vor Gericht benötigen und Sie gewinnen Ihren Prozess, dann muss die Gegenseite auch Ihre Anwaltskosten tragen. Bei einer <strong>außergerichtlichen Einigung</strong> trägt jede Seite ihre eigenen Anwaltsgebühren. Bei einem Vergleich trägt jede Seite die Höhe der Kosten am Verfahren im Verhältnis des Obsiegens. Haben Sie also 30.000 Euro gefordert und einigen sich nun auf 20.000 Euro, dann tragen Sie 1/3 aller Kosten und die Gegenseite 2/3.</p>
<p>Am einfachsten ist es natürlich mit einer <strong>Rechtsschutzversicherung</strong>. Denn von einigen Ausnahmen abgesehen und vorbehaltlich einer eventuell vereinbarten <strong>Selbstbeteiligung</strong> trägt Ihre Rechtsschutzversicherung dann auch Ihre <strong>Anwalts- und Gerichtskosten im Fall einer Niederlage</strong>. Je nach Rechtsschutztarif kann das auch auf Kosten eines außergerichtlichen Verfahrens zutreffen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die <strong>Kosten für einen Anwalt</strong> können schnell die 1.000 Euro Marke überschreiten. Oftmals lohnt es sich dennoch, einen Anwalt zurate zu ziehen. Denn nur so können Sie ein Höchstmaß an Rechtssicherheit erlangen. Gerade im deutschen Gesetzesdschungel ist das zuweilen sehr wichtig.</p>
<p><strong>Foto: ©Kzenon/stock adobe</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Was kostet ein Gerichtsprozess?</title>
		<link>https://was-kostet.net/kosten-gerichtsprozess/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hajo Simons]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2022 04:45:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht & Steuern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Ratgeber zeigt Ihnen alle gängigen Kosten eines Gerichtsprozesses auf. Damit dürfte man sein Prozessrisiko einschätzen können.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf hoher See und vor Gericht bist du in Gottes Hand! So lautet eine alte Volksweisheit, die uns immer gern von unseren Großeltern eingetrichtert wurde. Tatsächlich ist unsere Justiz ein ausgeklügeltes, über Jahrhunderte erprobtes System, mit dem der Gerechtigkeit so viel wie möglich Genüge getan werden soll.</p>
<p>Doch dieses <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Justiz-Rechtspflege/_inhalt.html" target="_blank" rel="noopener">Justizsystem</a> hat auch seine Schattenseiten. Durch die Komplexität entstehen mitunter <strong>hohe Kosten</strong>, vor denen sich viele Menschen fürchten. Gleichzeitig ist aber auch das Unwissen über die <strong>Zusammensetzung der Prozesskosten</strong> weit verbreitet – nur die wenigsten Menschen können klar sagen, <strong>was ein Prozess kostet</strong> und aus welchen Einzelpositionen die Kosten bestehen.</p>
<p>Damit soll nun Schluss sein. Unser Ratgeber zeigt Ihnen alle gängigen <strong>Kosten eines Gerichtsprozesses</strong> auf und erklärt die Hintergründe dazu.</p>
<h2>Das Prozessrisiko</h2>
<p>Mit „Prozessrisiko“ ist vorrangig das <strong>Prozesskostenrisiko</strong> gemeint. Dies sind die Kosten, die im ungünstigsten Fall auf die Prozessteilnehmer (Kläger / Beklagter) zukommen. Das errechnete Prozessrisiko bedeutet für viele Mandanten zunächst einen Schock, daher soll hier gleich darauf hingewiesen werden, dass sich das Prozesskostenrisiko fast nie vollständig realisiert. Es gibt meist Möglichkeiten, das <strong>Prozessrisiko zu minimieren</strong>. Das Prozessrisiko kann zugleich nicht auf den letzten Cent beziffert werden.</p>
<p><u>Das Prozessrisiko errechnet sich aus:</u></p>
<ul>
<li>Gerichtskosten (Gebühren und Auslagen)</li>
<li>Anwaltskosten eigener Anwalt (Gebühren und Auslagen) / evtl. <a href="https://www.rechtsanwalt-revision.nrw/startseite/" target="_blank" rel="noopener">Anwalt für Revision</a></li>
<li>Anwaltskosten Anwalt des Gegners (Gebühren und Auslagen)</li>
</ul>
<p>Wichtig zu wissen: Die <strong>Kosten des Gegenanwalts</strong> und des eigenen Anwaltes müssen Sie nur dann zahlen, wenn Sie verlieren. Wenn Sie gewinnen, muss der Gegner seinen Anwalt und Ihren Anwalt zahlen. Das gilt jedoch nur für <a href="https://was-kostet.net/was-kostet-eine-scheidung/">Prozesskosten im Zivilprozess</a>. Im Arbeitsrecht gelten z. B. andere Regeln – in der ersten Instanz trägt dort jeder die eigenen Prozesskosten selbst.</p>
<h3>Gerichtskosten</h3>
<p>Gerichtskosten sind Kosten für die Tätigkeit der Gerichte. Sie sind quasi Nutzungsgebühren für die Nutzung einer öffentlichen Einrichtung. Die <strong>Gerichtskosten sind die gerichtlichen Gebühren und die gerichtlichen Auslagen</strong>.</p>
<p><strong>Gerichtsgebühren:</strong> Gerichtsgebühren fallen für das Tätigwerden an sich und zumeist für bestimmte Verfahrensabschnitte und in Abhängigkeit vom Streitwert an.</p>
<p><strong>Gerichtliche Auslagen:</strong> Die gerichtlichen Auslagen sind Aufwendungen, die im Einzelfall entstehen – z. B. die Dokumentenpauschale, die Zeugenentschädigung und Sachverständigenentschädigung, Beförderungskosten sowie Post- und Telekommunikationskosten. Oft ist das Tätigwerden des Gerichts von der Leistung eines Vorschusses (<strong>Gerichtskostenvorschuss</strong>) abhängig.</p>
<p>Grundlagen für die Kostenerhebung sind das <strong>Gerichtskostengesetz (GKG), die Kostenordnung (KostO)</strong> und verschiedene Nebengesetze.</p>
<p>Die <a href="https://was-kostet.net/recht-steuern/" target="_blank" rel="noopener">Gerichtskosten</a> und die außergerichtlichen Kosten der Parteien (Anwaltskosten) bilden zusammengenommen dann die Prozesskosten.</p>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
<h2>Von welchen Faktoren hängt die Höhe der Prozesskosten ab?</h2>
<h3>Streitwert</h3>
<p>Zur Ermittlung des <strong>Gebührenstreitwerts</strong> sind zunächst die Terminologie und die rechtliche Einordnung zu klären. Der Wert einer Sache wird in vielen Fällen benötigt, um daraus Folgen für das Verfahren herzuleiten. Normen, die sich mit dem Wert einer Angelegenheit befassen, gibt es daher ebenso eine Vielzahl. Umso wichtiger ist es, zu klären, von welchem Wert man auszugehen hat.</p>
<p>Neben dem Gebührenstreitwert einer Sache gibt es zumindest noch den <strong>Zuständigkeitsstreitwert und den Rechtsmittelstreitwert</strong>. Alle drei sind streng zu unterscheiden. Der Gebührenstreitwert wird für die Festlegung der Gerichtsgebühren und der Anwaltsgebühren gleichermaßen ermittelt. § 2 I RVG ist die Zentralnorm für die Berechnung des Gebührenstreitwerts. Die Gebühren bestimmen sich danach nach dem Wert der <a href="https://was-kostet.net/2020/11/26/was-kostet-ein-ehevertrag/" target="_blank" rel="noopener">anwaltlichen Tätigkeit</a>. Dies gilt nur, soweit das Gesetz nicht etwas anderes bestimmt. Das ist vor allem im Bereich der Strafsachen, Bußgeldsachen und zumeist in sozialrechtlichen Angelegenheiten der Fall.</p>
<h4>Regelung: § 2 I RVG</h4>
<ul>
<li>2 Höhe der Vergütung</li>
</ul>
<p>(1) Die Gebühren werden, soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt, nach dem Wert berechnet, den der Gegenstand der anwaltlichen Tätigkeit hat (Gegenstandswert).</p>
<p>(2) Die Höhe der Vergütung bestimmt sich nach dem Vergütungsverzeichnis der Anlage 1 zu diesem Gesetz. Gebühren werden auf den nächstliegenden Cent auf- oder abgerundet; 0,5 Cent werden aufgerundet.</p>
<h3>Die Anwaltskosten</h3>
<p>Anwaltskosten sind die Kosten, die für die Tätigkeit eines Rechtsanwaltes entstehen. Sie gehören zu den Prozesskosten. In Deutschland sind die <strong>Anwaltskosten gesetzlich geregelt</strong> und teilweise festgelegt. Die Regelungen dazu finden sich im <strong>Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)</strong>. Die Anwaltsgebühren fallen je nach Tätigkeit des Anwalts und Verfahrensstand an.</p>
<p>Die Regelungen, in denen diese Tätigkeiten beschrieben sind, heißen „Gebührentatbestände“. Sie finden sich im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), und zwar in der Anlage 1. Es gibt:</p>
<ul>
<li>Allgemeine Gebühren</li>
<li>Außergerichtliche Gebühren</li>
<li>Gebühren in Gerichtsverfahren</li>
</ul>
<h4>Zusammensetzung der Anwaltskosten</h4>
<p>Die Anwaltskosten setzen sich im Wesentlichen zusammen aus den Anwaltsgebühren, den Auslagen des Anwalts und der darauf entfallenden Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) in Höhe von 19 %.</p>
<h3>Anwaltsgebühren</h3>
<p>Die Gebühren für den Anwalt decken die Tätigkeit i .d. R. vollständig ab.</p>
<h3>Anwaltsauslagen</h3>
<p>Die Auslagen des Anwalts (z. B. Telefon und Porto) werden meist <strong>pauschal berechnet und abgerechnet</strong> und fallen zumeist auch kaum ins Gewicht.</p>
<h2>Gebührenarten</h2>
<p>Die verschiedenen Anwaltsgebühren sind für den Laien schwer zu verstehen und besonders schwer selbst zu berechnen oder nachzurechnen. Gebühren fallen für verschieden Tätigkeiten in verschiedenen Verfahrensstadien an. Je nach Tätigkeitsbereich und Verfahrensstand fallen unterschiedliche Gebühren an. Es gibt Satzrahmengebühren (z. B. im Zivilrecht) und Betragsrahmengebühren (z. B. im Straf- und Sozialrecht).</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Natürlich können die <strong>Kosten eines Gerichtsverfahren</strong> niemals pauschal beziffert werden – das wäre in etwa so wie zu fragen: „Was kostet ein Auto?“. Mit den Informationen in diesem Ratgeber sollten Sie aber dazu in der Lage sein, zumindest abschätzen zu können, welche Kostenpositionen im individuellen Fall zum Tragen kommen. Alles Weitere wird Ihnen Ihr Anwalt gerne erklären.</p>
<p><strong>Foto: FabrikaPhoto via Envato</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://was-kostet.net/kosten-gerichtsprozess/">Was kostet ein Gerichtsprozess?</a> erschien zuerst auf <a href="https://was-kostet.net">was-kostet.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sachkundeprüfung 34a – Voraussetzungen &#038; Kosten</title>
		<link>https://was-kostet.net/sachkundepruefung-34a-kosten/</link>
					<comments>https://was-kostet.net/sachkundepruefung-34a-kosten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hajo Simons]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2022 07:22:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht & Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://was-kostet.net/?p=1127</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt Regulierungen für jegliche Form des Sicherheitsdienstes. Grundvoraussetzung ist die abgelegte Sachkundeprüfung nach § 34a GewO.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://was-kostet.net/sachkundepruefung-34a-kosten/">Sachkundeprüfung 34a – Voraussetzungen &#038; Kosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://was-kostet.net">was-kostet.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dienstleister im Bereich Sicherheitsdienst gibt es in Deutschland heute eine ganze Menge. Kein Wunder, denn an entsprechenden Fachkräften besteht eigentlich immer Bedarf.</p>
<p>Sei es in öffentlichen Einrichtungen, wo hier und dort sichergestellt werden muss, dass sich jeder Bürger auch an die Regeln des Miteinanders hält. In der <strong>Diskothek</strong>, wo schon am Einlass ausgesiebt wird, wer reindarf und wer nicht, oder im Einkaufszentrum, wo der <strong>Sicherheitsdienst</strong> eine Vielzahl verschiedener Aufträge erfüllen muss.</p>
<p>Selbst manche Lagerhalle muss bei Nacht von entsprechend <strong>ausgebildeten Sicherheitskräften</strong> überwacht werden. Dabei ist dieser Job nicht immer einfach. Angefangen von Situationen, in denen die Sicherheitskräfte selbst angegriffen werden könnten, über Momente, in denen eine Deeskalation notwendig wird. Bis hin zu den Situationen, in denen ein Hausverbot ausgesprochen werden muss.</p>
<p>Die <strong>Arbeit einer Sicherheitskraft</strong> erfordert eine Menge Fingerspitzengefühl. Aber auch einiges an Fachwissen und nicht zuletzt fundierte Kenntnisse im Bereich Selbstverteidigung, Deeskalation und natürlich grundlegendes Wissen im psychologischen Bereich.</p>
<p>Dennoch war dieser Berufszweig lange Zeit kaum reguliert und konnte von jedem Menschen auch ohne weitere Ausbildung ausgeübt werden. Inzwischen gibt es weitreichende Regulierungen für jegliche Form des <strong>Sicherheitsdienstes</strong> – vom Personenschutz bis zum Wachmann im Lagerhaus. Grundvoraussetzung ist hier die erfolgreich abgelegte <strong>Sachkundeprüfung nach § 34a GewO</strong>.</p>
<h2>Was ist die Sachkundeprüfung 34a</h2>
<p>Sicherheit ist heutzutage ein wichtiger Faktor. Ähnlich wie beim Thema <a href="https://was-kostet.net/2022/04/26/was-kostet-ein-effektiver-schutz-im-internet/" target="_blank" rel="noopener">Sicherheit im Internet</a> benötigen viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen auch bei der <strong>Sicherheit im persönlichen Kontakt zwischen Mitarbeitern und Kunden</strong> oder bei der <a href="https://was-kostet.net/vertraege/">generellen Kundenabfertigung Fachkräfte</a> für den Bereich Sicherheit.</p>
<p>Genau darum geht es bei der <strong>Sachkundeprüfung nach § 34a der Gewerbeordnung</strong>. Abgelegt wird die Sachkundeprüfung bei der örtlich zuständigen IHK. Welche das in Ihrem Fall genau ist, können Sie auf der <a href="https://www.ihk.de/" target="_blank" rel="noopener">Internetseite der IHK</a> prüfen.</p>
<p>Inhaltlich macht es keinen Unterschied, bei welcher IHK Sie die Prüfung ablegen. Die Prüfung besteht aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil. Der schriftliche Teil dauert etwa 120 Minuten und umfasst 75 Fragen, die im Multiple-Choice Stil beantwortet werden. Hier zu bestehen ist die Voraussetzung für die Zulassung zum mündlichen Teil. Die mündliche Prüfung ist in etwa 15 Minuten erledigt.</p>
<p>Abgefragt werden dabei Themen aus den folgenden Wissensgebieten:</p>
<ul>
<li>Das <a href="https://360kompakt.de/" target="_blank" rel="noopener">Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung</a> einschließlich Gewerberecht</li>
<li>Datenschutzrecht</li>
<li>Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)</li>
<li><strong>Unfallverhütungsvorschriften</strong> für Wach- und Sicherheitsdienste</li>
<li><strong>Straf- und Strafverfahrensrecht</strong> einschließlich Umgang mit Waffen</li>
<li>Umgang mit Menschen, insbesondere Verhalten in Gefahrensituationen und Deeskalationstechniken in Konfliktsituationen</li>
<li><strong>interkulturelle Kompetenz</strong> unter besonderer Beachtung von Diversität und gesellschaftlicher Vielfalt</li>
<li>Grundzüge der Sicherheitstechnik.</li>
</ul>
<h3>Wie können Sie sich auf die Prüfung vorbereiten?</h3>
<p>Es gibt für diese Prüfung keine verpflichtende Ausbildung oder einen vorgeschriebenen Lehrgang. Die IHK selbst bietet auch keinerlei Lehrgänge in dieser Richtung an. Sie können sich <strong>eigenständig auf die Prüfung vorbereiten</strong>. Viele IHK-Websites bieten dazu auch eine Liste mit empfehlenswerter Literatur, aus der Sie sich das für Sie passende aussuchen können.</p>
<p>Alternativ gibt es auch immer wieder eine Reihe von Bildungsträgern, die einen <a href="https://www.wbstraining.de/sachkundepruefung-34a-gewerbeordnung/" target="_blank" rel="noopener">Vorbereitungskurs für die Sachkundeprüfung</a> anbieten. In diesem werden die in der Prüfung selbst abgefragten Inhalte vermittelt. Wenn Sie beispielsweise aktuell arbeitslos sind und eine <strong>Anstellung im Bereich Sicherheitsdienst</strong> in Aussicht haben, können Sie mit Ihrem zuständigen Arbeitsvermittler bei der Agentur für Arbeit oder beim Jobcenter in Kontakt treten und um entsprechende Unterstützung bitten. Die Teilnahme an einem solchen Vorbereitungskurs kann dann durch den zuständigen <strong>Träger (Arbeitsamt oder Jobcenter) finanziert</strong> werden.</p>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
<h2>Wann benötige ich die Sachkundeprüfung 34a?</h2>
<p>Den Nachweis über die <strong>abgelegte Sachkundeprüfung</strong> müssen sowohl Gewerbetreibende in der Sicherheitsbranche als auch entsprechend beschäftigte Arbeitnehmer vorlegen können. Möchten Sie sich also im Bewachungsgeschäft selbstständig machen, ist die Vorlage eines Nachweises über das Ablegen der <strong>Sachkundeprüfung nach § 34a GewO</strong> unumgänglich.</p>
<p>Gleiches gilt, wenn Sie als Angestellter mit einer oder mehreren der folgenden Aufgaben betraut sind:</p>
<ul>
<li>Schutz vor <strong>Ladendiebstählen</strong> – zum Beispiel als Kaufhausdetektiv oder als Türsteher im Eingangsbereich von Läden</li>
<li><strong>Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum</strong> oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr – zum Beispiel als Citystreife oder als Sicherheitspersonal in öffentlich zugänglichen Einkaufszentren oder Bahnhöfen</li>
<li><strong>Einlasskontrollen</strong> im Eingangsbereich von Diskotheken – beispielsweise als Türsteher</li>
<li>Wenn Sie in leitender Funktion mit der Bewachung von Aufnahmeeinrichtungen nach § 44 des Asylgesetzes und von Gemeinschaftsunterkünften nach § 53 des Asylgesetzes oder anderen Immobilien und Einrichtungen, die der auch vorübergehenden amtlichen Unterbringung von Asylsuchenden oder Flüchtlingen dienen.</li>
<li>Leitende Aufgaben im Bereich der <strong>Bewachung von zugangsgeschützten Großveranstaltungen</strong>.</li>
</ul>
<h2>Sachkundeprüfung 34a – Die Kosten im Überblick</h2>
<p>Leider kann man die Frage nach den <strong>Kosten einer solchen Sachkundeprüfung</strong> nicht allgemeingültig beantworten. Denn auch wenn jede Prüfung gleich abläuft und der Aufwand in jedem Fall derselbe ist, liegen die Kosten für die Prüfung von IHK zu IHK teilweise weit auseinander.</p>
<p>So liegt die Prüfungsgebühr der IHK Aachen mit 131 Euro am niedrigsten (Stand Juli 2022). Haben Sie die schriftliche Prüfung bestanden und müssen die mündliche noch einmal wiederholen, werden dafür noch einmal 65,50 Euro fällig.</p>
<p>Die IHK Westfalen Nord prüft in Münster und Gelsenkirchen. Hier werden 181 Euro für die Prüfgebühr fällig. Wenn Sie eine Wiederholungsprüfung ablegen müssen, zahlen Sie 97 Euro für die schriftliche Prüfung extra und 119 Euro für die mündliche Prüfung (Stand Juli 2022).</p>
<p>Als dritten Vergleichswert haben wir die IHK Hagen herangezogen. Hier liegen die <strong>Kosten für die Sachkundeprüfung</strong> bei 170 Euro. Für eine Wiederholung der Prüfung (egal, ob mündlich oder schriftlich) werden noch einmal 75 Euro fällig (Stand Juli 2022).</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die <strong>Sachkundeprüfung nach § 34a GewO</strong> brauchen Sie als Gewerbetreibender im Sicherheits- und Bewachungsgewerbe. Aber auch als Angestellter in diesem Bereich, sofern Sie eine der oben genannten Aufgaben dauerhaft erfüllen. Dabei ist der Sinn der Sachkundeprüfung nach § 34a denkbar einfach – im Rahmen der Prüfung soll überprüft werden, ob Sie Ihren <a href="https://was-kostet.net/2022/05/29/werkzeugkoffer-kosten-kaufberatung/" target="_blank" rel="noopener">Werkzeugkasten</a> in Sachen Wissen in allen für den Job relevanten Bereichen wirklich gut bestückt haben.</p>
<p>Tatsächlich macht das aus zweierlei Gründen Sinn. Zum einen müssen Sie, gerade wenn Sie im Bewachungsbereich tätig sind, eine ganze Menge Gesetze und Rechtsgrundlagen beachten, die Sie dafür natürlich erst einmal kennen müssen. Zum anderen können Sie immer wieder in Situationen kommen, in denen Sie in Gefahr sind oder in denen Sie eine Eskalation durch geschicktes Eingreifen verhindern können. Wie Sie sich in einer solchen Situation verhalten, muss von Anfang an klar sein und darf keine Frage des Bauchgefühls sein, wenn es denn wirklich einmal so weit ist.</p>
<p><strong>Foto: Pressmaster via Envato</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://was-kostet.net/sachkundepruefung-34a-kosten/">Sachkundeprüfung 34a – Voraussetzungen &#038; Kosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://was-kostet.net">was-kostet.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Grundbucheintrag – Ablauf &#038; Kosten im Überblick</title>
		<link>https://was-kostet.net/grundbucheintrag-ablauf-kosten-im-ueberblick/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hajo Simons]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 2021 16:34:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht & Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Hausbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich scheint das eigene Haus in greifbare Nähe gerückt, denn die passende Immobilie ist gefunden. Das Kaufprojekt ist nun in der Abschlussphase, und es gilt, einige formelle Dinge abzuwickeln. Nachdem der Kaufvertrag im Beisein eines Notars unterzeichnet wurde, muss nun noch der Grundbucheintrag vorgenommen werden. Wie dieser abläuft und welche Kosten er verursacht, lesen Sie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-size: large;">Endlich scheint das eigene Haus in greifbare Nähe gerückt, denn die passende Immobilie ist gefunden. Das Kaufprojekt ist nun in der Abschlussphase, und es gilt, einige formelle Dinge abzuwickeln. </span><span style="font-size: large;">Nachdem der <a href="https://was-kostet.net/vertraege/">Kaufvertrag im Beisein</a> eines Notars unterzeichnet wurde, muss nun noch der </span><span style="font-size: large;"><b>Grundbucheintrag</b></span><span style="font-size: large;"> vorgenommen werden. Wie dieser abläuft und </span><span style="font-size: large;"><b>welche Kosten er verursacht</b></span><span style="font-size: large;">, lesen Sie hier im Überblick.</span></em></p>
<h2 class="western">Was ist das Grundbuch?</h2>
<p><span style="font-size: large;">Bei einem Grundbuch handelt es sich um ein öffentliches Verzeichnis aller Grundstücke des jeweiligen Landkreises beziehungsweise der Gemeinde. Geführt wird diese Auflistung vom </span><span style="font-size: large;"><u>zuständigen Grundbuchamt</u></span><span style="font-size: large;">. In diesem Register finden sich alle Angaben, welche die entsprechende Immobilie betreffen. Dazu gehören </span><span style="font-size: large;"><b>Eigentumsverhältnisse, Lasten, Beschränkungen und Angaben zum Grundpfandrecht</b></span><span style="font-size: large;">.</span></p>
<ul>
<li><span style="font-size: large;">Das Grundbuchamt ist dem zuständigen Amtsgericht nachgeordnet. </span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: large;">Darüber hinaus finden sich im </span><span style="font-size: large;"><b>Grundbuch Angaben zur Lage der Immobilie</b></span><span style="font-size: large;"> sowie die dazu gehörige </span><span style="font-size: large;"><b>Flurnummer</b></span><span style="font-size: large;"> und ob es beispielsweise eine eingetragene </span><span style="font-size: large;"><b>Grundschuld auf das <a href="https://was-kostet.net/nebenkosten-hauskauf/">Haus oder Grundstück</a></b></span><span style="font-size: large;"> gibt.</span></p>
<h2 class="western">Was ist ein Grundbucheintrag?</h2>
<p><span style="font-size: large;">Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, handelt es sich bei einem Grundbucheintrag um einen Eintrag ins Grundbuch. Per Definition und gemäß der Grundbuchordnung, kurz GBO § 3 Absatz 1, Satz 1 handelt es sich bei einem solchen Eintrag um die </span><span style="font-size: large;"><b>Registrierung eines Grundstücks inklusive aller Besitz- und Rechtsverhältnisse mit dazugehörigen Kaufverträgen und eventuellen Belastungen</b></span><span style="font-size: large;">.</span></p>
<ul>
<li><span style="font-size: large;">Nach § 892 BGB genießt ein Grundbucheintrag den „öffentlichen Glauben der Richtigkeit“.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: large;"><b>Hinweis:</b></span><span style="font-size: large;"> Im Übrigen wird für jedes Grundstück eine separate Seite, ein sogenanntes Grundbuchblatt, im Grundbuch erstellt und hinterlegt.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Das Grundbuch ist neben der Aufschrift beziehungsweise dem Deckblatt und dem Bestandsverzeichnis in 3 weitere Kategorien oder Abteilungen unterteilt.</span><b> </b></p>
<h3 class="western">Inhalte der ersten Abteilung: Eigentümer</h3>
<p><span style="font-size: large;">In der </span><span style="font-size: large;"><b>Abteilung I</b></span><span style="font-size: large;"> werden alle Angaben zum Eigentümer der Immobilie sowie Informationen rund um den Erwerb aufgelistet. So ist unter anderem auch angegeben, ob das </span><span style="font-size: large;"><u>Haus oder das Grundstück gekauft, geerbt, zwangsversteigert oder geschenkt</u></span><span style="font-size: large;"> wurde. Ein neuer Grundbucheintrag erfolgt stets bei einem Wechsel der Eigentumsverhältnisse und in Absprache mit dem beauftragten Notar. Üblicherweise ist diese Eintragung in den </span><a href="https://was-kostet.net/2021/09/08/was-kostet-ein-notar-nebenkosten-beim-hauskauf/"><span style="font-size: large;">Notar Kosten</span></a><span style="font-size: large;"> enthalten beziehungsweise wird von diesem in Rechnung gestellt.</span><b> </b></p>
<h3 class="western">Inhalte der zweiten Abteilung: Rechte &amp; Belastungen</h3>
<p><span style="font-size: large;">Die in der </span><span style="font-size: large;"><b>Abteilung II</b></span><span style="font-size: large;"> vorzufindenden Eintragungen betreffen alle </span><span style="font-size: large;"><b>Rechte und Belastungen</b></span><span style="font-size: large;">, die mit der Immobilie in Zusammenhang stehen. Unter anderem sind das:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-size: large;">die </span><span style="font-size: large;"><b>Auflassungsvormerkung</b></span><span style="font-size: large;">, die nach dem notariell beglaubigten Kaufvertrag vom Notar vorgenommen wird</span></li>
<li><span style="font-size: large;">alle </span><span style="font-size: large;"><b>Grunddienstbarkeiten</b></span><span style="font-size: large;"> wie Wegerecht, Stromleitungsrecht</span></li>
<li><span style="font-size: large;">das </span><span style="font-size: large;"><b>Erbbaurecht</b></span></li>
<li><span style="font-size: large;">mögliche </span><span style="font-size: large;"><b>Vorkaufsrechte</b></span></li>
<li><span style="font-size: large;">eventuell vergebene </span><span style="font-size: large;"><b>Wohnrechte</b></span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: large;">Darüber hinaus werden in dieser Abteilung des Grundbuches auch Eintragungen festgehalten, die beispielsweise den Nacherbenvermerk oder den Sanierungsvermerk betreffen können. Das sind zwei Faktoren, die für einen Käufer sehr wichtig sein können. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Denn gibt es zum Beispiel einen Vermerk zu Nacherben, kann er die Immobilie nie ohne die Zustimmung dieser Nacherben verkaufen. Bei einem Sanierungsvermerk hingegen stimmt der Käufer automatisch zu, dass er die </span><span style="font-size: large;"><b>Kosten für eine städtebauliche Sanierung</b></span><span style="font-size: large;"> anteilig übernimmt, sofern das von ihm verlangt wird. Beide Vermerke gelten als Beschränkungen.</span></p>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
<h3 class="western">Inhalte der dritten Abteilung: Grundschuld</h3>
<p><span style="font-size: large;">In der </span><span style="font-size: large;"><b>Abteilung III</b></span><span style="font-size: large;"> geht es um alles, was mit dem Finanziellen zu tun hat. Dementsprechend sind hier alle Zahlungsvereinbarungen und -bedingungen wie Kaufpreis, Hypotheken, Zahlungsfristen aufgelistet. </span></p>
<h2 class="western">Was ist die Grundschuld?</h2>
<p><span style="font-size: large;">Stark vereinfacht ausgedrückt handelt es sich bei einer </span><span style="font-size: large;"><b>Grundschuld um ein Pfandrecht für eine Immobilie</b></span><span style="font-size: large;">. Wird beispielsweise eine Finanzierung für den Erwerb des Hauses benötigt, dient die Immobilie der Bank als Sicherheit. Das Kreditinstitut belastet ergo das Grundstück mit einem Betrag in Höhe von Summe X. Kommt es im Rahmen der </span><span style="font-size: large;"><b>Kreditlaufzeit zu einem Zahlungsverzug oder einem sogenannten Kreditausfall</b></span><span style="font-size: large;">, hat die Bank dadurch das Recht, die </span><span style="font-size: large;"><b>Zwangsvollstreckung</b></span><span style="font-size: large;"> in die Wege zu leiten.</span></p>
<h2 class="western">Grundbucheintrag Kosten</h2>
<p><span style="font-size: large;">Nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages unter notarieller Aufsicht gilt die Immobilie zwar als gekauft, aber der Eigentümerwechsel ist noch nicht vollzogen. Dieser findet de facto erst statt, wenn der Grundbucheintrag durch den Notar veranlasst und die Änderung des Eintrages offiziell als erledigt bestätigt wird. Das kann mitunter bis zu 8 Wochen dauern.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Die </span><span style="font-size: large;"><b>Grundbucheintrag Kosten</b></span><span style="font-size: large;"> sind in Deutschland über das </span><span style="font-size: large;"><u>Gerichts- und Notarkostengesetz, kurz GNotKG</u></span><span style="font-size: large;"> geregelt. Diese Gebührenverordnung dient als Grundlage, wenn der Notar seine Kosten und jene für den Grundbucheintrag in Rechnung stellt. Abhängig ist die Höhe dieser Kosten stets vom vereinbarten Kaufpreis einer Immobilie.</span></p>
<p><span style="font-size: large;"><b>Notar Kosten</b></span><span style="font-size: large;"> und </span><span style="font-size: large;"><b>Grundbucheintrag Kosten</b></span><span style="font-size: large;"> werden zusammen mit etwa 1,5 Prozent von der Kaufsumme berechnet. Das nachfolgende Beispiel zeigt die detaillierte Zusammensetzung der Grundbuchkosten an, wobei es sich hier um ein Rechenbeispiel handelt, bei dem der Kauf einer Immobilie über Finanzierung geregelt wurde.</span></p>
<p><span style="font-size: large;"><b>Beispiel 1:</b></span><span style="font-size: large;"> Bei einem Kaufpreis von 150.000 Euro und einer eingetragenen Grundschuld durch ein Darlehen in Höhe von 125.000 Euro ergeben sich Grundbucheintrag Kosten nebst Notar Kosten in Höhe von:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-size: large;">Auflassungsvormerkung 177 Euro</span></li>
<li><span style="font-size: large;">Grundschuldeintrag 300 Euro</span></li>
<li><span style="font-size: large;">Notar Kosten für die<br />
Grundschuldbestellung 300 Euro</span></li>
<li><span style="font-size: large;">Grundbucheintrag als Eigentümer 354 Euro</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: large;"><b>Beispiel 2:</b></span><span style="font-size: large;"> Liegt der Kaufpreis für eine Immobilie bei 300.000 Euro, werden Grundbuchkosten von 4.500 Euro fällig. Davon erhält der Notar 3.375 Euro, während die verbleibenden 1.125 Euro an das zuständige Grundbuchamt gehen.</span></p>
<h2 class="western">Fazit</h2>
<p><span style="font-size: large;">Ein </span><span style="font-size: large;"><b>Haus zu kaufen ist stets auch mit Grundbuch Kosten</b></span><span style="font-size: large;"> verbunden. Diese sind über das GNotKG geregelt und belaufen sich auf 1,5 Prozent der Kaufsumme. Je höher also der Kaufpreis liegt, desto höher werden auch die Kosten für den nötigen Grundbucheintrag. Ohne diesen aber geht es nicht, denn erst durch diesen Eintrag werden Besitzer auch zum Eigentümer der gekauften Immobilie.</span></p>
<p>Bild von Pexels auf Pixabay</p>
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			</item>
		<item>
		<title>GmbH gründen – Kosten &#038; Ablauf im Überblick</title>
		<link>https://was-kostet.net/gmbh-gruenden-kosten-ablauf-im-ueberblick/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hajo Simons]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2021 15:11:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht & Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Hausratversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer ein Unternehmen gründet, muss die passende Rechtsform wählen. Was die Gründung einer kostet kann, zeigt dieser Beitrag.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://was-kostet.net/gmbh-gruenden-kosten-ablauf-im-ueberblick/">GmbH gründen – Kosten &#038; Ablauf im Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://was-kostet.net">was-kostet.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer sich heute beruflich selbstständig macht und ein Unternehmen gründet, muss neben vielen anderen Dingen vor allem darüber nachdenken, welche Unternehmensform er wählt.</p>
<p>Warum man eine <strong><a href="https://was-kostet.net/kosten-anwalt/">GmbH gründen</strong> sollte</a> und wie hoch die Kosten dafür sind, zeigt dieser Beitrag.</p>
<h2>Diese Unternehmensformen gibt es</h2>
<p>Für ein Unternehmen und seine Rechtsform ist es vor allem wichtig zu entscheiden, welche <strong>Unternehmensform die Gründung</strong> haben soll. Hier kann man prinzipiell wählen zwischen:</p>
<ul>
<li><strong>Einzelunternehmen</strong> (Einzelkaufleute, Kleingewerbetreibende oder Freiberufler)</li>
<li><strong>Personengesellschaft</strong> (GbR, KG oder OHG)</li>
<li><strong>Kapitalgesellschaft</strong> (GmbH, UG-haftungsbeschränkt, AG oder Limited bzw. Ltd)</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus existieren <strong>zwei Mischformen</strong>, nämlich die <strong>GmbH &amp; Co. KG sowie die KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien)</strong>. Möchte man eine <u>GmbH gründen</u>, muss es sich also um eine Kapitalgesellschaft handeln. Darunter versteht man eine auf einem Gesellschaftsvertrag beruhende Körperschaft des privaten Rechts. Die Mitglieder einer Kapitalgesellschaft verfolgen einen gemeinsamen, meist wirtschaftlichen Zweck. Kapitalgesellschaften besitzen den Rang einer juristischen Person.</p>
<h2>Die GmbH im Überblick</h2>
<p>Sollte man eine Zusammenfassung schreiben, was genau eine GmbH ist, dann würden sich auf einer Stichpunktliste folgende Begrifflichkeiten finden:</p>
<ul>
<li>GmbH ist eine Kapitalgesellschaft</li>
<li>Sie ist eine juristische Person</li>
<li>Die GmbH tritt im Geschäftsverkehr auf, nicht die Gesellschafter</li>
<li>GmbH kann Vermögenswerte besitzen</li>
<li>Eine GmbH ist steuerpflichtig</li>
</ul>
<p><a href="https://was-kostet.net/grundbucheintrag-ablauf-kosten-im-ueberblick/">Damit eine <strong>GmbH</a> ordentlich und rechtsverbindlich gegründet</strong> werden kann, müssen also einige bürokratische Hürden genommen werden. Wie vor allem junge Unternehmensgründer am besten vorgehen, erfahren sie bei einer Beratung – etwa im <strong>Gründerzentrum Nordrhein-Westfalen</strong><strong> bzw. im </strong><strong>Gründerzentrum NRW in Köln</strong>.</p>
<h2>mbH gründen – die Voraussetzungen</h2>
<p>Für die Gründung einer GmbH müssen die <a href="https://was-kostet.net/vertraege/">Beteiligten fünf Formalitäten</a> erledigen, die zugleich die Voraussetzungen für das rechtswirksame Entstehen einer GmbH darstellen. Eine GmbH wird immer gegründet durch die Einzahlung des Stammkapitals (Mindestsumme 25.000 Euro), das Aufsetzen eines Gesellschaftervertrages (er wird auch als Satzung bezeichnet), die Eintragung ins Handelsregister, die notarielle Beglaubigung und die Erstellung einer Eröffnungsbilanz.</p>
<p>Hinsichtlich der Anzahl der Gesellschafter ist in <strong>§ 1 GmbHG (Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung)</strong> geregelt, dass mindestens ein Gesellschafter zur Gründung einer GmbH benötigt wird. Bis 2007 mussten es wenigstens zwei Gesellschafter sein. In diesem Fall wird die <u>GmbH als Ein-Personen-GmbH bzw. Einmann-GmbH bezeichnet</u>.</p>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
<h2>Welche Kosten entstehen bei der Gründung einer GmbH?</h2>
<p>Beim GmbH gründen kosten vor allem das Stammkapital, der Notar und das Gewerbeamt bzw. das Handelsregister Geld. Alleine die 25.000 Euro für das Stammkapital sind <a href="https://was-kostet.net/" target="_blank" rel="noopener">Kosten</a>, die man als junger Unternehmensgrüner erst einmal aufbringen muss.</p>
<p><strong>Wichtiger Hinweis:</strong> Bezüglich des Stammkapitals muss zwischen <strong>Bargründung und Sachgründung</strong> unterschieden werden. Die GmbH muss also nicht unbedingt ausschließlich Barmittel als Stammkapital einbringen, es können auch Sachwerte bzw. Vermögensgegenstände sein. Dabei kann es sich um Patente, Marken oder Lizenzen, um Rohstoffe, Waren oder Computer, um Unternehmensbeteiligungen oder auch Forderungen gegen Kunden handeln.</p>
<h3>Notarkosten</h3>
<p>Hinsichtlich der Notarkosten muss man zunächst einmal wissen, dass das <em>GmbH Gründen</em> Kosten beim Notar verursacht, die leider nicht wegfallen. Das bedeutet, dass die Dienste eines Notars für die Gründung zwingend erforderlich sind. Die von ihm in Rechnung gestellten Notarkosten enthalten übrigens immer die komplette Beratungsleistung, es handelt sich um sogenannte All-in-Kosten. Deshalb kann man auch keine Notarkosten sparen, indem man auf externe Beratungsleistungen (z.B. bei einem Rechtsanwalt oder einer Gründungsagentur) zurückgreift. Notarkosten fallen für folgende Dienstleistungen an:</p>
<ul>
<li>Entwurf des Gesellschaftervertrages</li>
<li>Zusammenfassung aller relevanten Daten in entsprechend strukturierte Datensätze</li>
<li>Übermittlung der erstellten Datensätze an das Handelsregister</li>
</ul>
<p>Zusätzlich wird derselbe Notar meistens damit beauftragt, notwendige Beurkundungen vorzunehmen (z. B. Beurkundung des Beschlusses über die Bestellung des Geschäftsführers, der Liste der Gesellschafter sowie der Abstimmung bezüglich der Firmierung). Zudem ist er oft dafür verantwortlich, die Einzahlung des Stammkapitals zu überwachen.</p>
<p>Die Gesamtkosten für den Notar liegen in der Regel zwischen 500 und 900 Euro, zu denen noch die Umsatzsteuer hinzugerechnet wird. Geregelt sind die Kosten für Notardienstleistungen im seit 1. August 2013 geltenden <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gnotkg/BJNR258610013.html" target="_blank" rel="noopener">Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG)</a>, das die bis dahin geltende Kostenordnung abgelöst hat.</p>
<h3>Gewerbeamt</h3>
<p>Um das Gewerbe für eine GmbH oder auch UG anzumelden, muss sich der Geschäftsführer der GmbH an die zuständige Gewerbemeldestelle wenden, die normalerweise dem Ordnungsamt der jeweiligen Stadt oder Gemeinde zugeordnet ist. Einen Gewerbeschein kann man entweder persönlich oder auf postalischem Wege beantragen. In der Bundeshauptstadt Berlin ist zudem eine Anmeldung auch online möglich.</p>
<p>Eine Gewerbeanmeldung muss zwingend vom Geschäftsführer der GmbH persönlich unterschrieben sein. Kann man dies aus Zeitgründen nicht, kann die Anmeldung auch durch einen gesetzlichen Vertreter vorgenommen werden, wenn er eine entsprechende Vollmacht besitzt. Die Gebühr für die Gewerbeanmeldung einer GmbH bewegt sich zwischen 10 und 60 Euro, je nach Behörde.</p>
<h3>Handelsregister Eintrag</h3>
<p>Die Kosten, die für die Eintragung ins Handelsregister entstehen, sind amtliche Gebühren, die jedes Mal für die Eintragung einer GmbH anfallen. Die Gebühr liegt bei der GmbH-Neugründung pauschal bei 150 Euro. Bei einer sogenannten Sachgründung erhöht sich die Gebühr auf 240 Euro.</p>
<h2>Das Kostenrisiko für Gesellschafter einer GmbH ist gering</h2>
<p>Eine Ursache dafür, dass die GmbH die in Deutschland häufigste Unternehmensform ist, liegt vermutlich auch darin, dass laut § 13 Abs. 2 GmbHG für <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gmbhg/__13.html" target="_blank" rel="noopener">Verbindlichkeiten der Gesellschaft</a> ausschließlich die GmbH haftet, nicht die einzelnen Gesellschafter. Das bedeutet, dass das Privatvermögen der Gesellschafter unberührt bleibt, selbst, wenn die GmbH hohe Verbindlichkeiten hat. Ihre Haftung innerhalb der GmbH wird deshalb als beschränkt bezeichnet.</p>
<p>Lediglich die von ihnen geleistete Einlage an Stammkapital kann zur Haftung herangezogen werden. Ausnahmen von der beschränkten Haftung der Gesellschafter sind eine sogenannte Unterkapitalisierung bzw. eine Vermögensvermischung. Zudem haften Gesellschafter auch mit ihrem Privatvermögen, während die GmbH noch den Status einer Vor-GmbH besitzt (also im Zeitraum zwischen der Gründung beim Notar und dem Eintrag ins Handelsregister).</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Dass beim <strong>GmbH Gründen Kosten</strong> entstehen, ist zwar ein Fakt, allerdings können solche Gründungskosten direkt vom Stammkapital gedeckt werden. Auf diese Weise werden die Gesellschafter finanziell entlastet. Möchte man eine GmbH gründen, ist es zwingend, sich bereits im Vorfeld über die zu erfüllenden Voraussetzungen zu informieren und mit den eventuell vorhandenen weiteren Gesellschaftern auf einen Zweck, eine Satzung und einen Geschäftsführer zu einigen.</p>
<p>Die Form der GmbH ist in Deutschland beliebt, weil man als Gesellschafter nur mit seinem eingebrachten Stammkapital haftet, aber nicht mit privaten Vermögenswerten. Für die Gründung ist es sinnvoll, sich einen kompetenten Notar zu suchen, denn er ist für die Gründung zwingend vorgeschrieben.</p>
<p><strong>Foto: </strong><strong>penvipada151 via Twenty20</strong></p>
<p><strong><em>Anmerkung der Redaktion:</em></strong> Der Autor dieses Textes ist kein Steuerberater und auch kein Rechtsanwalt, sondern Wirtschafts- und Finanzjournalist. Finanzjournalisten ist rechts- und steuerberatende Tätigkeit per Gesetz untersagt. Der Text dient lediglich der Information von Steuerzahlern und (angehenden) Bauherren oder Immobilienkäufern. Eine Beratung oder gar konkrete Empfehlungen enthält der Text nicht. Diese sind auch nicht beabsichtigt. Obwohl die für den Text verwendeten Quellen als zuverlässig gelten, wird keine Garantie für die Richtigkeit übernommen. Die Ausführungen und Erklärung können und sollen das Gespräch mit einem Steuerberater und/oder Rechtsanwalt nicht ersetzen.</p>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Grundbucheintrag – Kosten &#038; Ablauf</title>
		<link>https://was-kostet.net/grundbucheintrag-kosten-ablauf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hajo Simons]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 08:21:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recht & Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Hausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Grundbucheintrag ist für viele Immobilienkäufer ein Buch mit sieben Siegeln. Muss es aber nicht. hier alles Wissenswerte darüber.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://was-kostet.net/grundbucheintrag-kosten-ablauf/">Grundbucheintrag – Kosten &#038; Ablauf</a> erschien zuerst auf <a href="https://was-kostet.net">was-kostet.net</a>.</p>
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<p>Es ist auf den ersten Blick ein ganz einfaches Geschäft: Der Verkauf einer Immobilie. Der verkaufswillige Eigentümer sucht einen passenden Käufer. Das geht über einen <a href="https://was-kostet.net/2021/01/06/was-kostet-die-maklerprovision-seit-ende-2020/" target="_blank" rel="noopener">Makler</a>, aber auch viele Banken und Sparkassen bieten die Vermittlung von Immobilien an ihre kaufwilligen Kunden an.</p>
<p>Daneben hat der Verkäufer auch die Möglichkeit, den Verkauf über eines der vielen Immobilienportale im Internet anzuleiern. Wie auch immer er es angehen möchte – wenn sich ein potenzieller Käufer gefunden hat, fangen die bürokratischen Hürden an.</p>
<p>Als Erstes muss natürlich die Immobilienfinanzierung stehen. Ist es so weit, dass alles in trockenen Tüchern ist und Sie und der Verkäufer sich auf den Kaufpreis geeinigt haben, wird es Zeit, die Sache rechtssicher zu machen. Doch eine Immobilie verkauft sich nicht nur mit einem Handschlag und einer Überweisung. Grundsätzlich sind <a href="https://was-kostet.net/vertraege/">dafür ein notarieller</a> Kaufvertrag und eine Änderung des Grundbuches durch einen entsprechenden <strong>Grundbucheintrag</strong> erforderlich.</p>
<p>Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, wie das mit dem Grundbucheintrag funktioniert und was für Kosten Sie bei der Vornahme des Grundbucheintrages erwarten.</p>
<h3>Tipp</h3>
<p>Das Grundbuch besteht aus mehreren Abteilungen, in denen allerlei Wissenswertes zu der Immobilie vermerkt ist. Grundsätzlich sollten Sie, bevor Sie sich entscheiden, eine Immobilie zu kaufen, einen Blick ins Grundbuch werfen. <strong>Was genau Sie alles in einem Grundbuchauszug finden, zeigen wir Ihnen weiter unten im Artikel.</strong></p>
<h2>Der <a href="https://was-kostet.net/grundbucheintrag-ablauf-kosten-im-ueberblick/">Ablauf eines Grundbucheintrags</a></h2>
<p>Als Erstes stellt sich grundsätzlich die Frage, wie genau das mit dem <em>Grundbucheintrag</em> funktioniert. Geführt werden die Grundbücher beim zuständigen Amtsgericht in Ihrem Kreis. Wenn Sie einen Grundbuchauszug einer Immobilie, die Ihnen zu dem Zeitpunkt nicht gehört, sehen möchten, gibt es dafür zwei Möglichkeiten. <strong>Sie können einen <a href="https://was-kostet.net/kosten-anwalt/">Antrag auf Einsicht</a> ins Grundbuch stellen.</strong> Dafür benötigen Sie einen Nachweis für ein berechtigtes Interesse. Das ist beispielsweise eine Erklärung des potenziellen Verkäufers, dass Sie berechtigt sind, einen Blick in die Grundbucheintragungen zu werden.</p>
<p>Alternative Nummer zwei ist die direkte Beauftragung eines Notars. Dieser kann Ihnen nämlich im Rahmen seiner Tätigkeit auch schon vor dem abgeschlossenen Kauf einen Grundbucheinblick verschaffen, da er das berechtigte Interesse im Einvernehmen mit beiden Parteien bestätigen kann.</p>
<h3>Das finden Sie in den einzelnen Abteilungen des Grundbuchs</h3>
<p>Das <strong>Grundbuch hat drei Abteilungen</strong>. In jeder dieser Abteilungen stehen unterschiedliche Dinge, die jeweils die Immobilie betreffen.</p>
<h4>Abteilung 1 – Die Eigentumsverhältnisse</h4>
<p>In der ersten Abteilung finden Sie nähere Informationen zu den Eigentumsverhältnissen. Gehört eine Immobilie beispielsweise einem Ehepaar zu gleichen Teilen, dann stehen beide gleichberechtigt im Grundbuch. Ist die Immobilie im Besitz einer Erbengemeinschaft, ist auch dies entsprechend vermerkt. An dieser Abteilung können Sie erkennen, ob die Person, die Ihnen das Haus verkaufen will, wirklich alleiniger Eigentümer der Immobilie ist oder ob es Probleme mit anderen Eigentümern geben könnte.</p>
<h4>Abteilung 2 – Belastungen, Beschränkungen und Rechte</h4>
<p>Hat jemand anders ein Recht an diesem Grundstück oder der Immobilie, dann ist das hier vermerkt. Das kann beispielsweise eines der folgenden Rechte sein:</p>
<ul>
<li>Wegerecht eines Nachbarn</li>
<li>Wohnrecht auf Lebensdauer eines Vorbesitzers</li>
<li>Vorkaufsrechte</li>
<li>Erbrechte bei einem Nacherbenvermerk – in einem solchen Fall muss der Nacherbe dem Verkauf zustimmen</li>
<li>Leitungen eines Energieversorgers, die unter dem Grundstück durchlaufen</li>
</ul>
<p>Der Käufer übernimmt alle diese Rechte und die daraus für ihn resultierenden Verpflichtungen mit dem Kauf der Immobilie. Ein Wegerecht kann nicht einfach gelöscht werden, nur weil ein neuer Eigentümer den Nachbarn nicht mehr auf seinem Grundstück haben möchte. Entsprechende Lasten auf dem Grundstück sollten Sie sich vor einem Kauf daher genau ansehen.</p>
<h5>Achtung</h5>
<p>Ebenfalls in dieser Abteilung sind Sanierungsvermerke zu finden. Diese werden vorgenommen, wenn eine Immobilie in einem Sanierungsgebiet liegt. Das bedeutet, dass die Stadt für diesen Bereich Sanierungsarbeiten und damit städtebauliche Maßnahmen vorgesehen hat. Das sind in der Regel Maßnahmen, an deren Kosten die Eigentümer der Immobilie beteiligt werden.</p>
<p>Damit kann ein solcher Vermerk eine teure Angelegenheit werden. Wenn Sie also eine Immobilie kaufen möchten, in deren Grundbuch ein solcher Vermerk zu finden ist, sollten Sie sich die Sanierungssatzung den Stadtteil betreffend ansehen und versuchen, die möglichen Kosten abzuschätzen. Je nach geplanter Sanierung kann ein solcher Vermerk den Verkaufspreis reduzieren.</p>
<h4>Abteilung 3 – Grundschulden und Hypotheken</h4>
<p>In diesem Bereich finden Sie <strong>Eintragungen, wenn auf dem Haus noch eine Grundschuld liegt.</strong> Das hier ein Eintrag vorhanden ist, bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Immobilie nicht abbezahlt ist. Denn auch wenn der Baukredit längst zurückgeführt wurde, bedarf es für die <strong>Löschung einer solchen Grundschuld immer noch eines Änderungsantrages</strong>, der wiederum mit Kosten verbunden ist.</p>
<h3>Nach der Sichtung des Grundbuches</h3>
<p>Wenn Sie den <strong>Grundbuchauszug gesichtete haben und sich daraus keine Probleme für den Kauf der Immobilie ergeben, kann es zum nächsten Schritt gehen.</strong> Haben Sie bislang keinen Notar beauftragt, müssen Sie dies nun tun. Die Wahl des Notars liegt dabei bei Ihnen als Käufer. Hören Sie sich in Ihrem Bekanntenkreis um und lassen Sie sich einen guten Notar empfehlen. Wenn Sie so keinen Notar finden, lohnt sich immer auch ein Blick ins <a href="https://www.notar.de/" target="_blank" rel="noopener">Informationsportal der Bundesnotarkammer</a>. Der Notar begleitet sowohl Sie als Käufer wie auch den Verkäufer für den restlichen Weg bis zum endgültigen Abschluss des Geschäftes.</p>
<p>Vonseiten des Notars wird nun ein Kaufvertrag aufgesetzt. Ist der Kaufvertrag unterschrieben, veranlasst der Notar eine Auflassungsvormerkung. <strong>Damit wird das Grundbuch zu der Immobilie quasi gesperrt – die Auflassungsvormerkung ist eine Sicherheit für Sie als Käufer, dass die Immobilie nicht mehr anderweitig verkauft werden kann.</strong></p>
<p>Nachdem der Kaufpreis letztlich überwiesen wurde, wird auch eine <strong>Grundbuchänderung in der ersten Abteilung vorgenommen</strong>. Ab diesem Moment sind Sie als Käufer Eigentümer der Immobilie.</p>
<h4>Achtung</h4>
<p>Zuweilen lassen sich Verkäufer einer Immobilie, aber auch Gemeinden beim Kauf einer Immobilie eine <a href="https://www.ratgeber-eigentumswohnung.de/rueckauflassungsvormerkung-was-ist-das/?fbclid=IwAR1DtX2tgjsEk_jGna5PEtFrZHI4WNBfRe-oGlCcK6j2BK4hxyrJ1CodUIg" target="_blank" rel="noopener">Rückauflassungsvormerkung</a> in die 3. Abteilung des Grundbuchs eintragen. Das bedeutet, dass die Person, für welche die <strong>Rückauflassungsvormerkung</strong> vorgenommen wurde, das Recht hat, die Immobilie zurückzufordern oder zurückzukaufen, wenn die Bedingungen aus der Rückauflassungsvormerkung eintreten.</p>
<h2>Wofür fallen Grundbuchkosten an?</h2>
<p>Für eine <strong>Änderung im Grundbuch im Rahmen eines Immobilienkaufs bedarf es auf jeden Fall eines Notars.</strong> Denn ohne einen notariell beurkundeten Kaufvertrag ist der Kauf einer Immobilie nicht rechtmäßig abgeschlossen. Doch neben dem Kaufvertrag hat der Notar noch zahlreiche andere Aufgaben, für die er seine Auslagen in Rechnung stellt. Diese sind beispielsweise:</p>
<ul>
<li>Einholen von Genehmigungen</li>
<li>Das Einholen eines Grundbuchauszugs zur Prüfung, ob ein Verkauf überhaupt möglich ist</li>
<li>Das Einrichten und Betreuen eines Notaranderkontos</li>
<li>Registrierung eines Auflassungsvermerks</li>
<li>Veranlassung der notwendigen Um- und Eintragungen im Grundbuch inklusive Grundschuldeintragung etc.</li>
</ul>
<p>Daneben fallen noch die Kosten an, die vonseiten des Grundbuchamtes für deren Tätigkeit selbst in Rechnung gestellt werden.</p>
<h2>Wie hoch sind die Kosten für einen Grundbucheintrag</h2>
<p>Die konkreten Kosten für einen Grundbucheintrag sind im Gerichts- und Notarkostengesetz geregelt und können, je nach Menge der zusätzlich durch Ihren Notar zu erledigenden Aufgaben, leicht variieren. <strong>Die Notar- und Gerichtskosten liegen dabei in der Regel zwischen 1,5 Prozent und 2 Prozent des Kaufpreises.</strong> Diese Kosten werden, genau wie die Maklergebühr und die Grunderwerbssteuer, als Kaufnebenkosten bezeichnet.</p>
<p>Die reine Änderung des Grundbucheintrages durch das Grundbuchamt beim Amtsgericht ist in dieser Kostennote enthalten und beträgt 0,5 Prozent des Kaufpreises. Die reine Änderung im Grundbuch würde somit bei einem Haus, dass für 300.000 Euro gekauft wurde, 1.500 Euro kosten. Insgesamt würden in diesem Beispiel an Notar und Gerichtskosten zwischen 4.500 Euro und 6.000 Euro Kosten anfallen – je nach Aufwand für den Notar.</p>
<h2>Was kostet ein Grundbuchauszug?</h2>
<p>Ein erstmaliger Grundbuchauszug nach Änderung des Grundbuches ist bereits in den Gesamtgebühren enthalten. Brauchen Sie später noch einmal einen <strong>Grundbuchauszug, kostet dieser 20 Euro, wenn er beglaubigt sein soll. Ein unbeglaubigter Auszug kostet hingegen nur 10 Euro.</strong></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die <strong>reinen Grundbucheintrag Kosten liegen bei 0,5 Prozent des Kaufpreises.</strong> Doch zu diesen Kosten für den Grundbucheintrag kommen immer auch die Notarkosten hinzu, da ein Grundbucheintrag in den meisten Fällen nur mit Notar vorgenommen werden kann. Die Kosten für den Grundbucheintrag werden dann ein Bestandteil der Notarrechnung.</p>
<p>Die 0,5 Prozent des Wertes der Immobilie fallen übrigens nicht nur bei einem Grundbucheintrag wegen Kauf an. Auch bei einer Überschreibung an die Kinder sind sie fällig. <strong>Lassen Sie eine Grundschuld löschen, liegen die Gebühren bei 0,2 Prozent der Grundschuldsumme.</strong> Diese fallen etwa hälftig für das Grundbuchamt und den Notar an.</p>
<p><em><strong><u>Anmerkung der Redaktion:</u></strong></em> Der Autor dieses Textes ist kein Steuerberater und auch kein Rechtsanwalt, sondern Wirtschafts- und Finanzjournalist. Finanzjournalisten ist rechts- und steuerberatende Tätigkeit per Gesetz untersagt. Der Text dient lediglich der Information von Steuerzahlern und (angehenden) Bauherren oder Immobilienkäufern. Eine Beratung oder gar konkrete Empfehlungen enthält der Text nicht. Diese sind auch nicht beabsichtigt. Obwohl die für den Text verwendeten Quellen als zuverlässig gelten, wird keine Garantie für die Richtigkeit übernommen. Die Ausführungen und Erklärung können und sollen das Gespräch mit einem Steuerberater und/oder Rechtsanwalt nicht ersetzen.</p>
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