Was kostet ein Massivhaus

Das Massivhaus ist eine klassische Bauart und hat im Laufe der Zeit nichts an Attraktivität verloren. Aufgrund der massiven Bauweise, bestehen sie auch noch nach Generationen.

Massivhäuser überzeugen durch die hohe Flexibilität bei der Gestaltung und auch durch die hohe Stabilität. Naheliegende Frage: Was bzw. wie viel kostet eigentlich ein Massivhaus?

Wie setzt sich der Preis für ein Massivhaus zusammen?

Es ist für ein Massivhaus schwer möglich, einheitliche Kosten zu berechnen. Hier sind die geografische Lage, die Größe des Massivhauses, die Zahl der Räume und die unterschiedlichen Installationen ausschlaggebend. Diese Aspekte können die Kosten für das Massivhaus stark beeinflussen. Jedoch lassen sich auch bei einem solchen Haus die Kosten deutlich senken, wenn bestimmte Arbeiten beim Bauen in eigener Leistung übernommen werden. Wer sich solche Arbeiten, also Eigenleistungen, zutraut und hinreichend Zeit einplant, spart teilweise sehr viel Geld.

Wählen Sie ein vorgefertigtes Massivhaus, können sie mit geringeren Kosten rechnen, als wenn das Haus von Grund auf geplant wird. Die letztere Variante ermöglicht zwar ein individuelles Design, führt jedoch unabwendbar zu hohen Kosten. Als Richtwert können Eigentümer sich an der Preisspanne im Bereich von 1.500 bis 2.500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche orientieren.

Musterhaus vs. Architektenplanung

Massivhäuser können auf unterschiedliche Art und Weise geplant werden. Eigentümer können sich zum Beispiel für eine Baufirma entscheiden, welche die Hausformate direkt anbietet. Diese sind schon vollständig geplant und statisch optimal. Eine Übersicht von Musterhäusern finden sie z.B. auf Viva-Haus. Daher können diese sehr schnell gebaut werden. Außerdem sind die Mitarbeiter im Bau der Haustypen sehr gut erfahren, was die Baugeschwindigkeit sehr beeinflussen kann.

Eigentümer können ein Massivhaus auch von einem Architekten an die eigenen Anforderungen und Wünsche anpassen lassen. Hierbei zahlen Sie jedoch in der Regel für die Arbeit des Spezialisten außerplanmäßiges Geld.

Eine andere Alternative ist die Planung des Massivhauses in Eigenregie. Hier können die Eigentümer ganz nach Belieben und zu nutzenden Grundfläche mit den einzelnen Planungsprogrammen die Immobilie planen. Ein solcher Plan muss jedoch im Anschluss von einem Architekten in einen Bauplan mit statischer Prüfung umgestaltet werden. Dies kostet jedoch in aller Regel weniger, als die komplette Arbeit von einem Architekten ausführen zu lassen. Außerdem können die Besitzer vollkommen flexibel und frei das persönliche Massivhaus einplanen.

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Viele Hersteller haben auch Musterhäuser gebaut, um den Kunden die Eindrücke von einem Leben in diesen Häusern zu vermitteln.

Sehr aufschlussreich und informativ ist ein Besuch in einer Musterhausausstellung. Hiervon gibt es in Deutschland ungefähr 20. Hier stellen die Haushersteller ganz verschiedene Wohnlösungen zur Ansicht aus und geben Antworten auf viele Fragen um die vorgezogene Architektur, Inneneinrichtung und die Ausstattung.

Im Zusammenhang mit dem Bau oder Umbau eines bestehenden Massivhauses sind die Leistungen des verantwortlichen Architekten von erheblicher Bedeutung. Dieser kann die Bauherren in vielen Anliegen unterstützen, die Bauphase geleiten und wertvolle Ratschläge erteilen.

Die grundsätzlichen Aufgaben des Architekten sind die gestalterische, technische und wirtschaftliche Planung eines Massivhauses und der eigentliche Bau des Gebäudes. Das Leistungsspektrum, welches die Architekten heutzutage anbieten, geht weit über eine einfache Zeichnung von Grundrissen hinaus. Normalerweise beginnt diese Zusammenarbeit mit einem ersten Vorgespräch, bei welchem sich Architekt und der Bauherr kennenlernen und Wünsche zur Leistung erklärt werden.

Wie kann ich beim Massivhaus Bau Geld sparen?

Sparen gilt auch beim Hausbau als eine Tugend. Bei einem Neubau sind oftmals viele Zehntausend Euro Ersparnis möglich. Einiges, was ein Haus teurer macht, zahlt sich im Verlauf der Zeit aus. Etwa 15.000 Euro Tilgungszuschuss für die Wohneinheit bietet der Staat den Bauherrn, der energieeffizient baut. Ein Massivhaus auf einer Bodenplatte ist im Durchschnitt etwa 24.000 Euro günstiger als eines mit Keller.

Ob der Eigentümer wirklich sparen kann, wenn er sich für ein Typenhaus ohne Veränderungen entscheidet, ist es vom Anbieter abhängig. So hat der eine die Kosten für den individuellen Entwurf im Preis eingeschlossen, ein anderer bietet lediglich den fertigen Entwurf ohne zusätzliche Kosten an.

Neuplanungen durch einen Architekten können hier oft bis zu 7.000 Euro kosten.

Eine Garage ist bei den Kosten ein erheblicher Faktor und es sollte überlegt werden, ob diese benötigt wird. In vielen Fällen wird dies beim initialen Hausbau nicht berücksichtigt, sondern dann im Laufe der Zeit nachgeholt.

Kunststofffenster sind generell am günstigsten und auch besonders witterungsbeständig und pflegeleicht. Holzfenster sind erheblich teurer, dämmen aber optimal und wirken hochwertig. Diese müssen jedoch regelmäßig durch Streichen gegen äußere Einflüsse geschützt werden. Dennoch sollten sich die recht hohen Anschaffungskosten in jedem Falle lohnen. Alu- Holz-Fenster sind am teuersten, jedoch besonders wartungsarm, witterungsbeständig und pflegeleicht und.

Das größte Einsparpotential bieten Eigenleistungen beim Innenausbau. Wer sich zutraut Fließen, Laminat oder gar die Sanitäreinrichtungen selbst zu installieren, kann hier mehrere tausend Euro einsparen.

Massivhaus Kosten: unsere Kurztipps

  • Vergleichen Sie Preise der Massivhausanbieter
  • Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken, welche Eigenleistungen Sie beim Hausbau einbringen können
  • Brauche ich einen Keller?
  • Garage direkt mit dem Haus bauen oder Carport im Nachhinein selbst aufstellen?

Fazit

Durch einen Vergleich verschiedener Massivhausanbieter lassen sich Kosten sparen. Holen Sie daher unterschiedliche Angebote ein und besuchen sie eine Musterhaussaustellung. Machen Sie sich Gedanken zu den Eigenleistungen, welche Sie selbst oder mit Familie und Freunden selbst stemmen können.

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