Top 7 Modemarken – Kosten & Style

Mode ist eine Frage des Geschmacks – oft aber auch eine Frage des Mainstreams und der aktuellen Meinung der Allgemeinheit. Denn nicht selten wird getragen, was die Masse halt trägt.

Das wird umso einfacher, sieht man die zum Teil immer billiger werdenden Kleidungsstücke, die im Modediscount zu kaufen sind. Im Vergleich dazu gibt es eine immer stärker werdende Community, die sich ernsthafte Gedanken darüber machen, woher ihre Kleidung tatsächlich kommt und unter welchen Bedingungen die Kleidungsstücke gefertigt werden.

Faire und nachhaltige Kleidung ist dabei einer der Trends der Stunde. Dabei sind es Kleidungsstücke aller Art, von Sneakern und anderweitigen Schuhen über Kleider, Hosen und Oberteile bis hin zu Accessoires, die heute fair und nachhaltig produziert und von auf Nachhaltigkeit spezialisierten Labels verkauft werden.

Mode auf dem Laufsteg

Über all diesen modischen Entwicklungen der letzten fünf bis zehn Jahre stehen die größten Modemarken und -labels der Welt, die seit Jahrzehnten die Modewelt der Reichen und Schönen maßgeblich beeinflussen. Namen wie Gucci, Hugo Boss oder Prada begegnet man heute längst nicht mehr nur auf den großen Events wie der Fashion Week in Berlin. Was einst als Mode den Reichen und Schönen dieser Welt vorbehalten zu sein schien, ist heute längst salonfähig geworden – und mancher Normalverbrauchergönnt sich gern von Zeit zu Zeit den Luxus eines echten Designerstücks.

Denn dass die Marken der Oberklasse sich über Jahrzehnte so stabil am Markt gehalten haben, liegt nicht nur an den ausgefallenen Schnitten und Designs. Auch und vor allen Dingen die Qualität der Kleidung aus diesen Häusern hat einen großen Anteil an dem anhaltenden Erfolg dieser Designer.

Wir von was-kostet.net haben 7 der bekanntesten Modemarken weltweit unter die Lupe genommen und zeigen Ihnen, was Sie von diesen in Sachen Stil und Preisgestaltung erwarten dürfen.

Top 7 Modemarken – unser Überblick

Zu den aktuellen Top Modemarken der Welt gehören vor allem die folgenden 7 Moderiesen.

  • Gucci
  • Moncler
  • Balenciaga
  • Prada
  • Hugo Boss
  • Saint Lorent
  • Versace

Hinter jedem dieser Riesen steht eine andere Geschichte, und natürlich symbolisiert jeder dieser Namen einen anderen Stil. Nicht selten haben sich die Stilelemente im Laufe der Jahre durch den Wechsel von Chefdesignern auch maßgeblich verändert.

So steht beispielsweise Gucci heute in keiner Weise mehr für die Mode, die noch vor rund zehn Jahren das Erkennungsmerkmal der Marke war. Wir haben hier die wichtigsten und interessantesten Fakten rund um diese 7 Top Modemarken einmal für Sie zusammengetragen.

Gucci

Im Florenz des Jahres 1921 gegründet, war die Firma Gucci zuerst ein kleines Unternehmen für Lederwaren und Reisegepäck. In den 40er und 50er-Jahren des 20ten Jahrhunderts machte sich das Unternehmen Gucci einen Namen mit hochwertigen Lederwaren und luxuriösen Designerhandtaschen. Inspiriert wurde der Gucci-Stil damals überwiegend durch den Pferdesport.

Heute gilt Gucci als eine der beliebtesten Modemarken der Welt. Der seit 2015 für die Designs verantwortliche Alessandro Michelle setzt überwiegend auf Schnitte der 70er-Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts, wilde Farbkombinationen und exzentrische Muster sowie auf Accessoires in einem sehr schlichten und klassischen Stil. Gucci bietet Damen-, Herren und inzwischen auch Kindermode sowie Düfte, Accessoires, Schmuck, Brillen und Uhren an.

Preislich starten die Produkte aus dem Hause Gucci in der Regel im mittleren dreistelligen Eurobereich und erreichen – je nach Material und Design – schnell den vierstelligen Eurobereich.

Moncler

Gegründet wurde das Unternehmen 1952 im französischen Dörfchen Monestier-de-Clermont. Moncler ist ein Zusammenschnitt des Namens des Dörfchens und das Letzte, was ernsthaft an die französische Herkunft des Unternehmens erinnert. Denn inzwischen hat Moncler seinen Sitz in Italien und gilt tatsächlich als italienisches Modeunternehmen.

Anfangs wurden im Hause Moncler lediglich wattierte Schlafsäcke und andere Dinge für den langsam aufkommenden Winterurlaub hergestellt. Die Daunenjacke gilt bis heute als Synonym für die Waren dieser Marke. Bis 1999 gab es daher von Moncler auch lediglich eine Winterkollektion. Erst ab 1999 ist das Unternehmen – das längst den Wandel vom Hersteller von Winterbekleidung zu einem Label für Alltagsmode vollzogen hat – auch mit einer Sommerkollektion an den Start gegangen.

Neben einigen Accessoires bietet Moncler vor allem seine Damen-, Herren- und Kindermodekollektionen an. Noch immer sind vor allem die Daunenjacken aus dem Hause Moncler vielen ein Begriff. Preislich betrachtet startet Moncler ebenfalls im mittleren dreistelligen Bereich.

Balenciaga

Balenciaga wurde 1917 im spanischen San Sebastian gegründet und galt von Anfang an als Label für Damen- und Herrenbekleidung. 1937 verlegte das Unternehmen seinen Sitz nach Paris, wo er bis heute geblieben ist. Während das Label in den frühen 2000er-Jahren vor allem am Ausbau der eigenen Parfumsparte arbeitete, gehört das Unternehmen aus dem Kering-Konzern inzwischen wieder zu den führenden Modekonzernen der Modemetropole Paris.

Preislich betrachtet reiht sich Balenciaga direkt neben Gucci ein. So kostet ein Gürtel aus dem Hause Balenciaga beispielsweise aktuell rund 325 bis 375 Euro. Für Pantoletten werden hier bereits rund 750 Euro fällig.

Prada

Nicht erst seit „Der Teufel trägt Prada“ ist dieser Markenname untrennbar mit teurer Schuhmode verbunden. Das Mode- und Lederwarenunternehmen aus Italien mit Sitz in Mailand wurde im Jahr 1913 gegründet. Auch wenn Prada heute für seine außergewöhnlichen Schuhe und die extravaganten Kleidungsstile bekannt ist, kamen Schuhe und Bekleidung erst zum Ende der 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts ins Sortiment des Labels.

Vorher war Prada vor allem für seine Lederwaren und seine Handtaschenkollektionen bekannt. Taschen aus dem Hause Prada kosten heute oft rund 2.000 Euro plus x.

Hugo Boss

Eines der wenigen deutschen Unternehmen in diesem Kreis der erlesenen Modedesigner hat seinen Sitz in Metzingen in Süddeutschland. 1924 gegründet, produziert und verkauft das Unternehmen Accessoires, Bekleidung und Lederwaren für Damen, Herren und Kinder. Bekannt und beliebt ist der Designer für seine schlichten, aber sehr eleganten Anzugschnitte für Herren. Parfum gehört inzwischen auch zum Portfolio der bekanntesten deutschen Edelmodemarke.

Anders als die oben aufgeführten Marken bietet Boss auch eine ganze Reihe von Produkten zu vergleichsweise moderaten Preisen. So bekommen Sie beispielsweise ein Hugo Boss (Gäste-)Handtuch bereits für rund 10 Euro. Die Preise steigen bis in den niedrigen vierstelligen Bereich, wobei sich die meisten Kleidungsstücke im niedrigen bis mittleren dreistelligen Eurobereich befinden.

Saint Lorent

Yves Saint Lorent ist ein französisches Luxusmodehaus, das inzwischen – wie viele andere Luxusmarken auch – zum Kering Konzern gehört. Der Begründer Yves Saint Lorent gilt wie kein anderer als Gestalter der französischen Haute-Couture-Mode. Die hochwertigen Lederwaren und Modestücke aus dem Hause YSL stehen preislich betrachtet in einer Reihe mit den Produkten aus dem Hause Gucci oder Prada.

Versace

Auch wenn Versace mit seiner Gründung im Jahr 1978 in Mailand zu den jüngsten Modemarken der oben aufgeführten Top Modemarken zählt, wurde aus dem Namen Versace in den letzten Jahrzehnten so etwas wie ein Synonym für hochwertige Luxusmode. Zu den Produkten des Labes gehören

  • Damenmode
  • Herrenmode
  • Kindermode
  • Accessoires
  • Düfte
  • Lederwaren
  • Einrichtungsgegenstände
  • Schmuck

Das bis heute in weiten Teilen im Familienbesitz gebliebene Unternehmen ist damit sehr umtriebig und in den verschiedensten Produktbereichen tätig. Ein Kleid aus dem Hause Versace kostet oft weit über tausend Euro –

Fazit

Die Kleidung, Lederwaren und Accessoires der Top Modemarken kommen in der Regel mit einer außergewöhnlichen Qualität und einem oftmals eher extravaganten Stil daher. Sie kosten aber grundsätzlich auch eine Menge mehr als klassische Mode eines herkömmllichen Modelabels – selbst wer auf Nachhaltigkeit wert legt, kommt in der Regel deutlich günstiger dabei weg.

Foto: javi_indy via Envato

Schreibe einen Kommentar


ähnliche Beiträge