Was kostet die Umgestaltung des eigenen Zuhauses?

Ab und an trifft es jeden: Der Wunsch, das eigene Zuhause neu- oder umzugestalten. Oftmals schreckt man jedoch vor den potenziellen Ausgaben zurück.

Doch wie teuer ist die Umgestaltung der eigenen vier Wände? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise:

  • Wie groß ist die Fläche und wie viele Zimmer sollen umgestaltet werden?
  • Soll alles neu erstanden oder gebraucht gekauft werden?
  • Was kann selbst gemacht werden?

Dass man auch mit kleinem Budget Großes bewirken kann, möchten wir in diesem Ratgeber zeigen. Hier kommen daher unsere Ideen, wie das Zuhause im Nu und kostengünstig zur Wohlfühloase wird.

Großes bewegen mit Farben

Die vielleicht größte Veränderung schafft man mit Farben. Während weiße Wände schlicht und fast ein wenig langweilig erscheinen, bringen bunt gestrichene Räume, etwa ein Wohnzimmer,  verschiedene Stimmungen in das eigene Zuhause. Maximal sollte man 2 Farben pro Zimmer wählen und diese mit verschiedenen farbigen Dekoelementen ergänzen.

Wenn der Raum größer und einladend erscheinen soll, bieten sich helle Farben wie Pastelltöne an. Eine sommerliche Stimmung schaffen warme Farben wie Gelb und Orange, die gleichzeitig Frische erzeugen. Solch anregende Farben sollten im Schlafzimmer jedoch lieber durch gedämpfte Farben wie Hellblau oder Schilfgrün ersetzt werden, um einen erholsamen Schlaf zu garantieren.

Eine schnelle und edel aussehende Veränderung bringen Mosaikaufkleber für Küche und Bad. Auch Mustertapeten müssen nicht teuer sein und bringen Gemütlichkeit ins Zimmer, ohne dass viel dekoriert werden muss. Hierfür reichen jedoch eine oder zwei tapezierte Wände aus, um nicht zu überladen zu wirken.

Mehr Wohnlichkeit mit Textilien schaffen

Vorhänge braucht jeder, um Privatsphäre zu schaffen. Warum also nicht solche auswählen, die die Raumatmosphäre toll ergänzen? Schön wird es, wenn diese farblich zu anderen Textilien wie Kissen passen. Weiche Kissen auf der Sofaecke oder Stühlen laden zum Verweilen ein und kreieren Sanftheit.

Persönlich und besonders kostengünstig wird es, wenn man diese selber näht. Hierzu eignen sich alte, nicht mehr genutzte Kleidungsstücke. Übrigens eine tolle Möglichkeit, geliebten Erinnerungsstücken ein neues Leben einzuhauchen. Kissenbezüge sind auch per Hand schnell und relativ einfach genäht.

Für eine gemütliche Sitzecke eignen sich zudem flauschige Kunstfelle. Auch auf dem Boden machen Sie sich gut, ebenso wie lange Läufer und Teppiche. Diese helfen dabei, Möbelstücke zu gruppieren und so kleine harmonische Inseln im Zimmer zu schaffen.

Atmosphäre dank richtiger Beleuchtung

Romantisch flackernde Schatten an den Zimmerwänden, ein lodernder Kamin oder Licht, das sich in der alten Flohmarktlampe in 100 Richtungen bricht. Es ist kaum einfacher, schnell Gemütlichkeit zu schaffen als mit richtig eingesetztem Licht.

Je indirekter das Licht scheint, desto beruhigender wirkt es. Hierfür eignen sich versteckte Lichterleisten in Schrankmodulen, Tischlampen oder Stehlampen, die das Licht vom Blickfeld weglenken. Besondere Möbelstücke wie ein schöner Ohrensessel oder ein antiker Schrank können mit einer eigenen Beleuchtung toll in Szene gesetzt werden.

Klassische Kerzen in geschwungenen Kerzenständern vom Flohmarkt bringen Romantik in jedes Zimmer. Immer erschwinglicher werden zudem Elektrokamine, vor denen man es sich auf einem Kunstfell und einem spannenden Buch bequem machen kann.

Pflanzen für saubere Luft

Die Farbe Grün gilt als beruhigend und das gilt auch für Pflanzen. Mit einer Ansammlung verschiedener Topf-, Steh- und Hängepflanzen kann man sich einen entspannenden Garten in die eigenen vier Wänden zaubern.

Das Gute ist: Pflanzen sehen nicht nur stylish aus, sondern reinigen unsere Zimmerluft von CO2 und produzieren frischen Sauerstoff. So behält man im Homeoffice immer einen klaren Kopf.

Pflanzen kann man aus Setzlingen wunderbar selber ziehen, was viel Geld spart. Besonders leicht gelingt dies mit Grünlilien, die sich hängend in selbstgeknüpften Makramee-Hängern sehr schön machen.

Kostengünstig Persönlichkeit einbringen

In den eigenen vier Wänden Zuhause fühlen – es gibt kein schöneres Gefühl. Doch wie gelingt das? Das Zauberwort heißt Persönlichkeit. Möbel aus dem Designkatalog und teure Gemälde aus der Galerie mögen zwar toll aussehen, wirken oftmals jedoch eher wie ein anonymes Hotelzimmer.

Abhilfe schaffen Gegenstände, mit denen man Erinnerungen verknüpft. Das kann die schöne Mosaiklampe aus Marokko sein, der Traumfänger vom letzten Griechenland-Urlaub oder der antike Kerzenständer vom Flohmarkt. Auch Oma Annelores Nähmaschine bringt ein Stück Geschichte in den Raum.

Wer kreativ ist, kann sich an selbstgemalten Bildern oder eigens gebastelten Wanddekorationen versuchen. Diese mögen vielleicht nicht immer perfekt aussehen, sorgen jedoch garantiert für Gesprächsstoff auf der nächsten Hausparty. Auch das gemalte Bild der Lieblingsnichte hat seinen Platz an der Wand verdient, denn die hervorgerufenen Emotionen beim Betrachten des Bildes sind unbezahlbar.

Geschmäcker ändern sich

Nur weil man im Bridgerton-Fieber plötzlich Renaissance-Möbel klasse findet, bedeutet das nicht, dass man diesen Stil in einem Jahr noch gutheißen wird. Statt mehrere teure Investitionen zu tätigen, sollte man lieber auf zeitlose Möbel zurückgreifen. Extravagant darf es hingegen bei der Dekoration zugehen, die man gegebenenfalls leicht wieder austauschen kann. So kann man jedes Zuhause für ein kleines Budget in eine Wohlfühloase verwandeln.

Foto: wayhomestudioo via Envato

 

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