Die teuersten Kaffees der Welt – Was sie kosten & wie sie schmecken

Ein heißer Kaffee ist wohl eines der beliebtesten Getränke, das Menschen weltweit täglich genießen. Dank der großen Auswahl an verschiedenen Sorten kann jeder Kaffeeliebhaber die perfekte Mischung für sich finden.

Die Menschen in Deutschland entscheiden sich meist für einen starken Espresso, einen Caffè Latte oder einen Filterkaffee, der mit der traditionellen Maschine, die beinahe in jedem Haushalt steht, hergestellt wird. Die Preise vom Kaffee sind sehr unterschiedlich; während hochwertiger Bio-Kaffee aus fairer Herstellung meist deutlich mehr kostet, gibt es auch jene Produkte, die das Getränk dank eines günstigen Discounter-Preises jedem zugänglich machen. Wer noch tiefer in die Tasche greifen und einen sehr hochwertigen Kaffee probieren möchte, kann die umgangssprachlich als Katzenkaffee bezeichnete Variante probieren.

Daneben gibt es noch anderes Sorten wie St. Helena, Black Ivory usw., die sehr selten sind und teuer verkauft werden. Weitere interessante Informationen erfahren Sie in diesem Beitrag.

Kopi Luwak oder auch Katzenkaffee

Wer den teuersten Kaffee der Welt probieren möchte, ist mit dem Kopi Luwak bestens bedient. Hierbei handelt es sich um einen Kaffee, der bereits im 19. Jahrhundert von der asiatischen Bevölkerung getrunken wurde. Er stammt ursprünglich aus Indonesien, genauer gesagt von den Inseln Sulawesi, Java und Sumatra. Der Name leitet sich von den Worten „Kopi“ und „Luwak“ ab; Lopi steht für Kaffee und Luwak für die Region in Indonesien.

Viele Genießer bezeichnen den Kaffee auch als Katzenkaffee. Das liegt daran, dass das Tier bei der Herstellung dieses Kaffees stark beteiligt ist. Der Vorgang ist folgender: Die Katze frisst die rohen Kakaobohnen, welche den Verdauungstrakt passieren. Während dieses Vorgangs kommt es zur Fermentation. Die Kaffeebohnen werden mit den Exkrementen wieder ausgeschieden. Das Fruchtfleisch kann von den Katzen verstoffwechselt werden.

Zu Beginn hört sich dieser Herstellungsprozess ziemlich unappetitlich an, dennoch genießt der Kaffee einen außergewöhnlich guten Ruf. Durch die Fermentation im Inneren des Verdauungstraktes verliert die Kaffeebohne Bitterstoffe sowie Koffein. Dadurch wird der Geschmack mild und vollmundig. Der Kaffee ist deshalb so teuer, weil für den Herstellungsprozess Katzen gehalten werden müssen – ob diese einer tierfreundlichen Haltung entsprechen, ist eine andere Frage.

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Die teuersten Kaffeebohnen können mithilfe von verschiedenen Zubereitungsmethoden hergestellt werden. So kann er in der French Press, im Vollautomaten oder auch in der Filterkaffeemaschine gezaubert werden. Bei der Auswahl des richtigen Katzenkaffee-Produktes sollte auf den Mahlgrad der Bohnen geachtet werden. Damit erzielen Kaffeeliebhaber das beste und leckerste Ergebnis. Mit einem extrafeinen Mahlgrad ist es möglich, einen aromatischen und kräftigen Espresso zu machen. Für die Filterkaffeemaschine ist ein mittlerer Mahlgrad besser.

Was kostet nun der Kopi Luwak? Der Preis des Kaffees liegt bei etwa 1.000 Euro pro Kilo. Natürlich kann die teuerste Kaffeebohne der Welt auch in kleineren Mengen gekauft werden. Wer möchte, kann den Kopi Luwak außerdem im Restaurant und Kaffeehaus testen.

Black Ivory

Der sogenannte Elefantenkaffee stammt ursprünglich aus Thailand. Wie der Name schon vermuten lässt – Black Ivory (schwarzes Elfenbein) – wird der Kaffee durch den Elefanten veredelt. Bei der Ernährung des Vierbeiners werden neben Obst und Reis auch die thailändische Arabica Bohne beigemischt. Ähnlich wie bei dem Katzenkaffee werden hier die Bohnen wieder ausgeschieden. Sie werden herausgesucht, gewaschen und trocknen gelassen. Durch diesen Vorgang werden viele Bitterstoffe entfernt, die den Geschmack des Kaffees für viele Menschen angenehmer macht.

Der Herstellungsprozess beim Black Ivory ist deutlich aufwendiger als beim Katzenkaffee. Der Grund liegt darin, dass die Dickhäuter einen großen Teil der Kaffeebohnen beim Essen bereits zerkauen, sodass der Kaffeekirschkern nicht im vollen Zustand ausgeschieden werden kann. So ist der Black Ivory nicht nur eine der teuersten Kaffeebohnen der Welt, sondern auch einer der seltensten. Die Menge, die jährlich hergestellt wird, liegt bei etwa 100 kg.

Wer diese Köstlichkeit probieren möchte, kann dies im Restaurant oder Kaffeehaus tun oder sich das Pulver selbst kaufen. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, sollte man über den perfekten Mahlgrad Bescheid wissen:

  • Für die Mokkazubereitung benötigt es einen ganz fein gemahlenen Kaffee
  • Ein nicht so fein gemahlenes Pulver ist für die Espressomaschine ideal
  • Ein mittlerer Mahlgrad eignet sich für die Filterkaffeemaschinen
  • In der French-Press ist ein grober Mahlgrad perfekt

Jamaica Blue Mountain

Viele verbinden mit Jamaica ein Urlaubsparadies, in dem Freude, Sand und Sonne an oberster Stelle stehen. Die karibische Insel hat jedoch mehr zu bieten: Die Einheimischen sind neben dem Export von Bananen, Zuckerrohr oder Rum auch für ihren Rohkaffee bekannt. Das Klima in diesem tropischen Land ist ideal, um erfolgreich Kaffee anzubauen. Im Laufe der Zeit wurden die Herstellungsmethoden immer hochwertiger, sodass die Marke „Coffee Industry Board“ gegründet wurde, die den Export eines hoch qualitativen Kaffees ermöglicht.

Der beliebte Jamaica Blue Mountain Kaffee überzeugt mit einer herben und gleichzeitig fruchtigen Note. Kaffeekenner werden die natürliche Säure und Süße, die sich durch die Geschmacksnoten von Karamell sowie Nougat auszeichnen, lieben. Zudem können Kaffeeliebhaber eine erdige und würzige Note wahrnehmen.

Der Kaffee wächst in einer Höhe von etwa 1.000 bis 1.700 Metern. Dank der Bewirtschaftung durch Kleinbauern ist eine hohe Qualität gewährleistet. In den Anbauregionen herrscht meist viel Niederschlag, sodass die Kaffeekirschen nicht so rasch wachsen können. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei etwa 25 Grad. Nachdem die Kaffeebohnen von Kleinbauern geerntet wurden, werden sie sehr lange reifen gelassen. Das sorgt für den exzellenten Geschmack.

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St. Helena

Der Kaffee, der aus St. Helena stammt, zeichnet sich durch seinen exzellenten Geschmack aus. Die Kaffeebohne wird dortzulande in den bergigen Landschaften in einer Höhe von etwa 700 Metern angebaut. Dies sind ideale Bedingungen, um der Bohne einen kräftigen Geschmack zu verleihen. Außerdem wirken sich der vulkanische Boden sowie das milde Klima auf den Kaffeeanbau aus. Der Anbau sowie die Ernte erfolgen per Hand, sodass eine hohe Qualität gewährleistet ist. Die Bohnen werden gereinigt und der natürlichen Fermentation überlassen. Nach etwa vier Monaten sind die Bohnen getrocknet.

Der Geschmack überzeugt mit einer schokoladigen sowie intensiven Note. Der Säuregehalt ist nicht hoch, sodass er denn meisten Kaffeeliebhabern gut schmeckt. Der St.-Helena-Kaffee ist für sein zartes und mildes Aroma bekannt. Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, ist es wichtig, dass der richtige Mahlgrad gewählt wird. Für die Mokkazubereitung bedarf es einer sehr feinen Mahlung. Wird der Kaffee in der Espressomaschine zubereitet, kann der Mahlgrad deutlich gröber sein. Kaffeegenießer, die das Getränk in der French-Press herstellen, ist eine grobe Mahlung perfekt.

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Dieser Kaffee wird in Hawaii, im Kaffeeanbaugebiet Kona produziert. Dank der vorhandenen vulkanischen Böden erhält der Kaffee ein ganz besonderes Aroma. Kona-Kaffee stammt ausschließlich von den Arabica-Sträuchern. Diese Kaffeeart zeichnet sich durch seine Seltenheit aus und ist deshalb relativ teuer. Der Geschmack erinnert an Zimt und Schokolade. Vor allem Kaffeekenner werden sich an diesem vollen Aroma erfreuen. Der Kaffee wird in kleineren Chargen geröstet, sodass jede einzelne Bohne mit einem herrlichen Aroma überrascht. Die Röstung erfolgt über einen längeren Zeitraum und ist dabei sehr schonend, sodass der Geschmack in der Bohne enthalten bleibt und gleichzeitig verstärkt wird.

Fazit

Das heiße Brühgetränk ist aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Viele Kaffeeliebhaber erfreuen sich an günstigen Produkten, die im Supermarkt erwerbbar sind. Andere hingegen möchten das Kaffeeerlebnis auf eine ganz neue Art und Weise entdecken. Dafür eignen sich die teuersten Kaffeebohnen der Welt perfekt. Der sogenannte Katzenkaffee, Black Ivory oder der Kaffee aus St. Helena oder Hawaii bringen noch mehr Geschmack in die Kaffeetasse.

Die Preise für den teuersten Café der Welt sind beträchtlich – möchte man sich jedoch einmal etwas gönnen, kann dies damit gemacht werden. Der Geschmack der teuersten Kaffeebohnen der Welt unterscheidet sich vom herkömmlichen Supermarktkaffee. Möchte man ihn nicht selbst zubereiten, können viele dieser Kaffeesorten in gut ausgewählten Restaurants oder in einem Kaffeehaus genossen werden. Wer sich für das Kaufen der Kaffees entscheidet, sollte auf die Qualität und den Anbieter achten.

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