Was kostet ein effektiver Schutz im Internet?

Die meisten Menschen verbinden einen effektiven Schutz im Internet auch mit einem hohen Kostenaufwand. Doch lassen sich die meisten Sicherheitskomponenten im Online-Bereich völlig kostenlos oder für einen geringen Preis finden.

Die Sicherheit beim Surfen im World Wide Web wird von vielen Internetnutzern heutzutage komplett außer Acht gelassen. Dabei ist ein sicherer Zugang ins Internet mittlerweile wichtiger denn je. Die meisten Unternehmen und Betriebe haben ihren IT-Bereich in den letzten Jahren deutlich ausgebaut und weiterentwickelt, sodass es Cyberkriminellen immer schwerer fällt, die sicheren Systeme zu hacken.

Als neuste Schwachstelle der Datendiebe gelten deshalb besonders Privatpersonen. Ein Cyberangriff im Internet kann Verbraucher dabei teuer zu stehen kommen. So sind es im Durchschnitt mehr als 20.000 Euro Schaden, die durch eine Hackerattacke auf eine Privatperson entstehen.

Ein guter Schutz im Internet ist keine Kostenfrage, sondern ist viel mehr mit den nötigen Kenntnissen und Know-how im IT-Bereich verbunden. Hier erfahren Sie alles, wie Sie die Sicherheit beim Surfen im Internet erhöhen können. Die meisten Anwendungen und Verbesserungsmaßnahmen lassen sich dabei völlig kostenfrei und unverbindlich nutzen.

Account-Sicherheit durch starke Passwörter

Ob beim Spielen auf dem Gaming PC oder beim Einkauf des teuersten Kaffees der Welt – der Zugang zu bestimmten Bereichen im Internet ist nur registrierten Mitgliedern vorbehalten. So ist eine Anmeldung samt Erstellung von Account-Namen und Passwort eine gängige Praxis im Internet.

Dabei nutzen die meisten Personen das gleiche Passwort für gleich mehrere Accounts im Online-Bereich. Hier gehen Internetnutzer ein großes Risiko ein, da durch den Verlust eines Passworts gleich mehrere Accounts gehackt werden können.

Einen besseren Schutz bietet ein einmalig verwendetes Passwort, welches keinen persönlichen Bezug wie den Namen oder das Geburtsdatum aufweist. Ein sicheres Passwort besteht im Idealfall aus mindestens zehn Zeichen, die einer willkürlichen Reihenfolge aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen entspringen. Diese Methode zur Account-Sicherheit ist sehr effektiv, erfordert jedoch auch etwas Organisation.

Um all diese starken Passwörter verwalten zu können, empfiehlt sich ein Passwort-Manager, mit dem sich alle komplexen Kennwörter speichern lassen. Damit gelingt es, sowohl E-Mail-Postfächer als auch das Online-Banking deutlich wirksamer vor Datendieben zu schützen.

Regelmäßig Updates installieren

Die meisten Internetnutzer empfinden die Installation von Updates auf dem Smartphone oder dem Computer als überaus lästige Pflicht. So vernachlässigen leider viele Menschen verfügbare Updates, die auch die Sicherheit von Computersystemen verbessern können. Im Grunde kann man sich ein Update wie den Wechsel eines Türschlosses vorstellen. Wenn alte Sicherheitskomponenten von Hackern geknackt wurden, müssen wieder neue erstellt werden, um die Sicherheit von Computersystemen zu gewährleisten.

Das eigene Nutzerverhalten unter die Lupe nehmen

Ein ebenfalls nicht vorhandener Kostenfaktor für die Verbesserung der Datensicherheit im Internet stellt das eigene Nutzerverhalten im Online-Bereich dar. Die meisten Menschen gehen mittlerweile sehr freizügig und offen mit persönlichen Informationen um, sodass sich vor allem in sozialen Netzwerken unzählige Fotos und Informationen befinden, die in falschen Händen ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen können.

Um mehr Schutz zu erlangen, sollte man demnach auch das eigene Verhalten unter die Lupe nehmen. Oftmals lassen sich verschiedene Profile im Internet auf „privat“ einstellen, sodass nur Freunde Zugang zu den Inhalten erhalten.

Foto: achirathep via Twenty20

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