Zahnspange für Erwachsene und Kinder – Kosten im Überblick

Viele Kinder und Erwachsene leiden unter Zahn- oder Kieferfehlstellungen. Werden die nicht durch eine Zahnspange für Erwachsene oder Kinder korrigiert, kann es zu dauerhaften medizinischen oder ästhetischen Beeinträchtigungen kommen.

Welche Arten von Zahnspangen es gibt, über welchen Zeitraum man sie tragen muss und wie hoch die Kosten für eine medizinische Zahnregulierung sind, dass erläutern wir hier.

Was kostet eine Zahnspange

Bei der Frage, wieviel eine Zahnspange kostet, muss man zwischen Zahnspangen für Kinder und Zahnspangen für Erwachsene unterscheiden. Ein Vergleich der Kosten für Kinder & Erwachsene im Überblick kann helfen, eine derartige Behandlung besser zu planen. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen grundsätzlich stets nur für zweckmäßige, ausreichende und nicht zu teure Behandlungen (Regelversorgung genannt). Die Differenz zu kostenintensiveren Behandlungen muss der Patient selbst zahlen, falls er nicht eine Zusatzversicherung besitzt.

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Die hier genannten Kosten können immer nur Schätzwerte sein, da die Kosten von Faktoren wie dem Grad der Fehlstellung, der Behandlungsdauer und dem verwendeten Material abhängen. Alles in allem, kann da bei Kindern bis zu deren 18. Lebensjahr einiges an Kosten zusammen kommen:

  • Lose Zahnspange für Kinder: zwischen 4.000 und 15.000 Euro
  • Linguale Zahnspange für Erwachsene: von 1.500 bis 5.000 Euro (pro Kiefer)
  • Unsichtbare Zahnspange für Erwachsene: 6.000 bis 9.000 Euro

Wie hoch die Kosten für eine Zahnspange bei Privatpatienten ist, hängt vom Schweregrad, der Diagnose des Arztes und der gewünschten Behandlung ab. In der Regel entstehen aber für eine langjährige Zahnkorrektur per Zahnspange Kosten von 6.000 Euro oder mehr.

Arten von Zahnspangen

Wenn es darum geht, was eine Zahnspange kosten wird, dann geht es stets auch darum, welche Art von Zahnspange zum Einsatz kommt. Grundsätzlich können folgende Varianten verwendet werden:

  • feste Zahnspangen
  • herausnehmbare Zahnspangen

Meist rät der Kieferorthopäde zu einer der beiden Zahnspangen-Varianten, wobei er seine Empfehlung auf Basis des Befundes treffen wird.

Lose und feste Zahnspangen: Vor- und Nachteile

Beide Arten haben Vor- und auch Nachteile, die man vor der Entscheidung zumindest kennen sollte.

Vor- und Nachteile von festen Zahnspangen

Die Vorteile fester Zahnspangen sind hauptsächlich die guten Behandlungsergebnisse, der dank moderner Zahnmedizin inzwischen deutlich bessere Tragekomfort sowie die kaum vorhandene Gefahr einer sogenannten Zahnschmelzentkalkung. Auch die Unsichtbarkeit der Spange gilt als Vorteil.

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Als Nachteile von festen Zahnspangen werden vor allem die feste Verankerung, eventuell auftretende Probleme beim Sprechen und die etwas schwierigere Reinigung der Zähne aufgrund der Brackets.

Lose Zahnspangen und ihre Vor- bzw. Nachteile

Der wichtigste Vorteil einer losen Zahnspange liegt in der Möglichkeit, die Spange selbst herauszunehmen. Dadurch lassen sich die Zähne besser reinigen, und auch die Zahnspange lässt sich effektiver putzen. Durch das Herausnehmen (etwa beim Sport oder während der Mahlzeiten) können sich Zähne, Kiefer und Muskulatur entspannen.

Ein Nachteil herausnehmbarer Zahnspangen ist, dass sie sich nur zur Korrektur kleiner Zahnfehlstellungen eignen. Zudem können die Spangen gerade am Beginn der Behandlung zu Problemen bei der Aussprache führen, und auch Druckschmerzen sind möglich.

Wie lange muss eine Zahnspange getragen werden?

Wie lange eine Zahnregulierung dauert, hängt vor allem von der Schwere und der Art der ab. Zudem spielt das Alter des Patienten eine Rolle, und auch die Art der Regulierung beeinflusst die Behandlungsdauer. Jeder Fall ist anders, sodass man grundsätzlich sagen kann, dass eine kieferorthopädische Kinderbehandlung zwischen 3 und 4 Jahre in Anspruch nehmen kann.

Handelt es sich um nicht so schwerwiegende Fehlstellungen, können sie oft auch in kürzerer Zeit korrigiert werden. Die Zähne in die korrekte Position zu bringen, dauert normalerweise nicht sehr lange. Die große Gefahr besteht darin, dass die Zähne nach kurzer Zeit wieder zurück in die fehlerhafte Position wandern. Eine über einen längeren Zeitraum getragene Zahnspange für Erwachsene und für Kinder sorgt dafür, dass die Zähne sich wieder mit dem umgebenden Gewebe verbinden und dann dauerhaft in der korrigierten Position bleiben.

Zahnspangen für Kinder

Zahnfehlstellungen bei Kindern erkennt der Zahnarzt meistens sehr frühzeitig bei einem der empfohlenen regelmäßigen Zahnarztbesuche und kann sie oft ausgleichen. Verhindern lassen sich solche Probleme auch, wenn die Kinder ihren Zähnen eine gute Pflege zuteil werden lassen und die Eltern auf eine gesunde Ernährung achten. Zahnmediziner weisen darauf hin, dass sich die nachwachsenden Zähne umso besser anpassen, desto ausgebildeter der Kiefer zum Zeitpunkt des Verlustes der Milchzähne ist.

Das bedeutet im Umkehrschluss nichts anderes, als dass ein vorzeitiger Verlust der Milchzähne aufgrund mangelnder Pflege den nachkommenden Zähnen schadet. Auch die Fehlstellung von Milchzähnen kann zu Fehlstellungen des sogenannten dauerhaften Gebisses führen. Die Kosten einer Zahnspange sind in der Regel niedriger, da sich eine Korrektur bei Kindern oft noch durch eine lose Zahnspange durchführen lässt.

Zahnspangen für Erwachsene

Nicht nur bei Kindern werden Zahnspangen zur Korrektur von Zahnfehlstellungen eingesetzt. Auch immer mehr Erwachsene lassen sich im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung ihre Zähne in die richtige Stellung bringen. Für eine solche Korrektur im Erwachsenenalter muss man aber viel Geduld aufbringen. Je nach der Schwere der Fehlstellung kann es notwendig sein, eine Zahnspange mehrere Jahre zu tragen.

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Trotzdem möchte sich eine steigende Zahl erwachsener Patienten die Zähne richten lassen. Dies geschieht nicht nur aus ästhetischen, sondern sehr häufig auch aus gesundheitlichen Gründen. Wer sich für eine Zahn- oder Kieferkorrektur interessiert, sollte sich vorher informieren, was eine Zahnspange kosten kann, denn eine derartige Behandlung ist fast immer sehr teuer.

Ein ganz anderes Thema ist übrigens das Zähne aufhellen, auch „Bleaching“ genannt. Zugegeben eine kosmetische Sache, die allerdings für viele Menschen eminent wichtig ist. Ohne Zweifel, dunkle Zähne sind unschön und wirken abstoßend und machen einen ungepflegten Eindruck. Das ist nicht gerade karrierefördernd und auch in einer Partnerschaft eher belastend. Das Bleaching gehört wir selbstverständlich zu den zahnärztlichen Leistungen, die der Patient in der Regel selbst zahlt. Heutzutage kann aber auch  jeder selbst mit einigen effizienten Hilfsmitteln seine Zähe aufhellen.

Kosten für die Zahnspangen – Welche Kosten übernimmt die Krankenversicherung

Die gesetzlichen Krankenkassen arbeiten im Bereich der Kosten für Kinder, wenn diese eine Zahnspange benötigen, mit einem Staffelmodell. Das bedeutet, dass sie beim ersten Kind 80 Prozent, bei jedem weiteren Kind 90 Prozent der Behandlungskosten sofort übernehmen. Allerdings tun sie dies nur dann, wenn sich die Fehlstellung in die sogenannten Indikationsgruppen 3 bis 5 einordnen lassen. Die restlichen 10 bzw. 20 Prozent erstatten die gesetzlichen Kassen erst, wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen wird. Nehmen die Eltern vom behandelnden Arzt außervertragliche Leistungen in Anspruch, um eine optimierte kieferorthopädische Behandlung zu gewährleisten, sind diese selbst zu finanzieren. Diese Regelung gilt auch für Zusatzleistungen, durch die eine Behandlung verkürzt bzw. angenehmer wird.

Soll eine Zahnspange Erwachsene dabei unterstützen, ihre Zahn- oder Kieferfehlstellungen zu korrigieren, übernehmen die Krankenkassen die anfallenden Kosten einer solchen Zahnspangen-Behandlung nur in seltenen Ausnahmefällen. Zu diesen Ausnahmen gehören z. B. angeborene Fehlbildungen, schwere Kieferanomalien, durch den Kieferknochen bedingte Fehlbisse oder Kieferfehlstellungen aufgrund von Verletzungen. In diesen Fällen erstattet die gesetzliche Krankenkasse nach einem entsprechenden Antrag inklusive eines detaillierten Kostenvoranschlags die Kosten einer Standardbehandlung.

Fazit

Zahnspangen zur Korrektur von Zahn- oder Kieferfehlstellungen sind heute, zumindest für Erwachsene, leider meistens ein sehr teures Vergnügen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen lediglich die Kosten für eine, aus ihrer Sicht, zweckmäßige, medizinisch notwendige Regelversorgung, die Differenz zu teureren Behandlungen sind vom Betroffenen selbst zu zahlen. Hier kann unter Umständen eine Zahnzusatzversicherung helfen, Kosten zu reduzieren. Um Kinder vor einer oft langwierigen Behandlung mit einer Zahnspange zu bewahren, ist es sinnvoll, regelmäßige Kontrollen vom Zahnarzt durchführen zu lassen. Auch eine nicht zu zuckerlastige Ernährung hilft dabei, die Zähne des Nachwuchses (das gilt für Milchzähne und nachwachsende Zähne) gesund zu erhalten.

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