Was kostet eine gute Terrassenüberdachung?

Sie sind Hauseigentümer mit einem großen Garten und möchten gern eine schöne Terrasse, auf welcher Sie entspannen können? Unser Ratgeber zeigt, wie dies am besten mit einer Terrassenüberdachung gelingt.

Sie besitzen eine große Terrasse, ärgern sich jedoch bei schlechtem Wetter darüber, dass Sie den freien Platz nicht nutzen können? Im Sommer fehlt Ihnen der Schatten, und Sie müssen stattdessen einen Sonnenschirm aufstellen? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen!

Weshalb ein hochwertiges Terrassendach sinnvoll ist

Damit Sie Ihren Außenbereich nicht nur bei schönem Wetter nutzen können, ist es ratsam, eine hochwertige Terrassenüberdachung zu bauen. Terrassenüberdachungen bieten Schutz bei jeder Wetterlage und spenden im Sommer willkommenen Schatten. Auch für eine Solar-Anlage ist dieser Platz gut geeignet. Ein hochwertiges Terrassendach schützt Sie auch zuverlässig vor Wind und Regen und gibt Ihnen somit die Gelegenheit, Ihre Veranda auch bei schlechtem Wetter zu nutzen.

Ein Außenbereich mit Dach bietet somit nicht nur Schutz vor schlechtem Wetter, sondern auch eine Erweiterung Ihres Wohnraumes. Sie können Ihre Terrasse das ganze Jahr nutzen, wenn Sie auf gute Qualität bei der Planung der Überdachung achten. Bei der Gestaltung oder dem Kauf einer Terrassenüberdachung gibt es eine Anzahl verschiedene Varianten. Wir zeigen Ihnen hier unterschiedliche Möglichkeiten der Nutzung einer solchen Überdachung.

Welche Arten gibt es?

Wie bei vielen Dingen, ist auch die Auswahl an Terrassendächern sehr groß. Um hier einen Überblick zu verschaffen, stellen wir Ihnen verschiedene Arten vor. Eine Möglichkeit ist das Terrassendach mit Sonnensegeln. Solche Segel werden quer über die große Terrasse gespannt und bieten somit Schutz vor Regen oder zu starker Sonneneinstrahlung. Übrigens: Als Carport Überdachung ist ein solches Sonnensegel in der Regel nicht  geeignet. Ein qualitatives Sonnensegel nimmt nur wenig Platz weg, bietet allerdings gegen Wind keinen Schutz. Selbst Regen kommt bedingt an den Seiten durch.

Weiterhin können Sie als Option, die allseits beliebte Markise wählen. Diese ist seit Jahrzehnten ein großer Schutz, bestens geeignet für eine Terrasse mit Dach. Die aus hochwertig gefertigten Stoffen hergestellte Markise kann bestens an der Hauswand montiert werden und bietet Ihnen guten Schutz vor Sonne und Regen, allerdings können Regen und Wind trotz allem an den Seiten durchdringen.

Um nun auch vor Wind und Regen geschützt zu sein, bietet sich eine Terrasse mit einem Dach aus Glas oder Alu an. Wenn Sie diese Terrassenüberdachung bauen, können Sie aus vielfältigen Varianten auswählen und haben zudem kompletten Allwetterschutz. Von einer kompletten Glasfläche über Anbringen von Solar-Platten bis hin zu einem Rund-Um-Block aus Glas oder Alu, können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Übersicht der Arten von Terrassendächern

  • die Terrasse mit einem Dach aus Sonnensegeln.
  • die altbekannte Markise als optimaler Sonnenschutz.
  • die Terrasse mit Innenbeschattung ist eine Kombination aus Glas- oder Alu Dach und Markise. Diese Art bietet Ihnen Sonnen- und Regenschutz zur gleichen Zeit.
  • Für Holz- oder Pflanzenliebhaber bietet sich das Dach als Pergola an.
  • Dächer aus Glas und Alu bieten nun bereits mehr Rundumschutz, da das Material sonnen- und regenabweisend ist.
  • Für eine wunderbare Aussicht und gleichzeitigen Schutz vor Regen, bietet sich ein Dach aus Plexiglas an.

Welche Kosten muss man bei einer Terrassenüberdachung in Kauf nehmen?

Die Kosten bei den oben genannten Terrassendächern unterscheiden sich, je nach Material und Größe. Sie müssen sich entscheiden, welches Material Sie wünschen, ob das Terrassendach mit oder ohne Solar ausgestattet sein soll und ob es nur Sonnenschutz oder auch regenundurchlässig ist.

Die wohl günstigste Variante ist eine einfache Holzüberdachung mit Kunststoffdach. Die Preise liegen liegen bei unter 400 Euro. Eine Pergola ist immer ein besonderer Hingucker für Ihre Terrasse mit Dach.

Die einfache Terrassenüberdachung aus Aluminium mit Polycarbonat Eindeckung bekommen Sie schon ab 1.300 Euro. Sollte es ein Modell mit Glasüberdachung sein, müssen Sie für Ihr Terrassendach schon mit 1.800 Euro rechnen. Sie sehen hier, dass die Kosten stark von der gewünschten Ausführung abhängig sind.

Für eine hochwertige, elektrische Markise können Sie ab 3.000 Euro einplanen. Hierbei gibt es sicher noch günstigere Ausführungen wenn Sie eine manuell betriebene Markise auswählen. Für hochwertige Terrassenüberdachungen mit Polycarbonat liegen die Preise um die 10.000 Euro, wählen Sie die Variante mit Glas liegen die Kosten noch höher. Wenn Sie sich eine Solar- Terrassenüberdachung bauen lassen wollen müssen Sie auch mit Preisen um die 10.000 Euro und mehr rechnen.

Wenn Sie sich für ein Modell aus unbehandeltem Leimholz mit Polycarbonat-Hohlkammerplatten als Dachplatten entscheiden, liegen die Kosten bei mehreren tausend Euros.

Wie können Sie Kosten sparen?

Die günstigste Lösung für Ihre Terrasse ist, wenn Sie auf einen Bausatz für Ihre Terrassenüberdachung zugreifen. Wir weisen Sie aber darauf hin, dass diese Variante nur einem geübten Heimwerker zu empfehlen ist. Die Preise variieren durchaus auch bei den Bausätzen, denn Sie allein entscheiden, welches Material Sie verwenden wollen. Die günstigste Variante ist die Wellplatte (Polyester ab 5 Euro pro Quadratmeter, PVC ab 4 Euro pro Quadratmeter).

Im mittleren Bereich liegt die Profilplatte (Acryl ab 23 Euro pro Quadratmeter, PVC ab 8 Euro pro Quadratmeter). Zu den teuersten ist die Hohlkammerplatte aus Acryl oder Polycarbonat zu zählen. Die Preise liegen hier ab 30 Euro pro Quadratmeter. Hier sehen Sie schon ganz deutlich wie unterschiedlich die einzelnen Posten Ihres Terrassendachs zu Buche schlagen können.

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