Was kostet ein Hund? Übersicht mit allen Kosten

Wer sich für die Anschaffung eines Hundes interessiert, sollte sich vorher ein paar wichtige Fragen stellen. Etwa die Fragen nach den Kosten. Hier ein Überblick.

Auch wenn kleine Hundewelpen sehr süß sind, bedeuten sie nicht nur Verantwortung, sondern auch Kosten. So darf dieser Aspekt vor dem Erwerb eines Hundes berücksichtigt werden. Die Kosten für den Hund teilen sich in verschiedene Punkte auf. So gibt es jene, die nur einmal anfallen und jene, die immer wieder zu bezahlen sind. Tierfreunde, die mit dem Gedanken spielen, sich einen Hund anzuschaffen, können diesen Artikel lesen. Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen dazu. Vergleichbares gilt selbstverständlich auch bei den Kosten für die Anschaffung einer Katze.

Einmalige Kosten

Zu diesem Kostenbereich zählen jene Beträge, die nur einmal bezahlt werden müssen. Meistens fallen diese bereits zu Beginn an.

  1. Hund kaufen

Je nachdem, woher Tierfreunde ihren Hund beziehen, kann dieser mehr oder weniger kosten. Reinrassige Tiere aus der Hundezucht fallen kostenmäßig mehr ins Gewicht als bei einem Welpen vom Bauernhof. Möchte man nicht zu viel Geld ausgeben bzw. ist das Budget eingeschränkt, dann ist es durchaus sinnvoll, sich nach Welpen auf Bauernhöfen umzusehen, da diese meist zu günstigen Beträgen abgegeben werden können. Die Beträge können zwischen 150 Euro aus dem Tierheim bis zu über 1.000 Euro für reinrassige Hunde variieren.

  1. Erstausstattung: Hundekörbchen / Autotransportbox / Spielzeug

Die Kosten für die Erstausstattung eines Hundes können zwischen 200 und 400 Euro betragen. Der Wert hängt immer davon ab, was man sich alles kaufen möchte bzw. was der eigene Hund alles braucht. Bei der Auswahl des Spielzeugs könnte zum Beispiel gespart werden. Das Hundekörbchen sowie die Transportbox für das Auto dürfen hochwertig sein und genau zum Hund passen.

Zu den wichtigsten Dingen, die Hundebesitzer brauchen gehören:

  • Hundebett, Decke
  • Futter- und Wassernapf
  • Box zum Transportieren im Auto
  • Eventuell Hundehütte für draußen
  • Futter
  • Halsband und Leine

Wer sparen möchte, darf sich beim Kauf von Hundebett, Leine, Transportbox usw. nach gebrauchten Produkten umsehen. Auf speziellen Internetseiten können gute Schnäppchen ergattert werden.

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Regelmäßige Kosten

Neben den einmaligen Kosten fallen Beträge an, die immer wieder bezahlt werden müssen.

  1. Hundefutter: Dabei sollte der Fokus auf hochwertigem Futter liegen. Natürlich ist dieses tendenziell teurer, dafür aber für das Tier viel besser. Wer ein gesundes Tier haben möchte, darf hierauf achten.
  2. Vorsorgeuntersuchungen: Dazu zählen diverse Besuche beim Tierarzt. Floh- und Zeckenmittel dürfen auch in regelmäßigen Abständen gekauft werden. Viele Hunde müssen auch regelmäßig geimpft oder entwurmt werden. Für den Hund sollten diese Kosten auch mitberechnet werden.
  3. Versicherungen sind auch für das Tier wichtig. Zu den essenziellen Absicherungen gehören die Hundehaftpflichtversicherung, die das Herrchen schützt. Möchte man auch die Gesundheit des Tiers versichert wissen, darf eine Krankenversicherung abgeschlossen werden. Bei der Auswahl des perfekten Versicherungspartners müssen verschiedene Punkte berücksichtigt werden. So ist der Selbstbehalt ausschlaggebend bzw. auch die Information, welche Kosten überhaupt abgedeckt werden. Viele Versicherungen jedoch bieten den Service an, dass alle Kosten, die durch den Hund anfallen, gedeckt werden – auch der Besuch beim Tierarzt.
  4. Pflegeprodukte: Der Hund braucht genauso wie der Mensch einige Produkte zur Pflege. Neben einer Bürste, kann ein Shampoo, Zahnpasta bzw. -bürste sowie eine Krallenschere erforderlich sein. Wenn der Hund Probleme mit den Augen hat, können Augentropfen notwendig sein.
  5. Die jährliche Hundesteuer sollte unbedingt bezahlt werden. Die Kosten unterscheiden sich je nach Stadt. Mainz ist mit über 180 Euro beispielsweise deutlich teurer als München mit 100 Euro.

Außergewöhnliche Kosten beim Hund

Für die meisten Hunde fallen neben den einmaligen sowie regelmäßigen Kosten noch jene an, die hin und wieder mal anfallen können.

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  1. Hundeschule

Viele Herrchen und Frauchen, die einen Welpen kaufen, möchten dem Tier bereits von Anfang an die richtige Erziehung mitgeben. Am besten ist es, die Hundeschule zu besuchen. Diese kann je nach Trainer unterschiedlich hoch sein. Die Kosten liegen bei etwa 20 Euro pro Stunde. Es gibt auch Anbieter, die geringere Stundensätze kassieren.

  1. Operationen / Krankheiten

Je nachdem, ob Herrchen oder Frauchen eine Krankenversicherung für das Tier abgeschlossen hat oder nicht, können eventuell Kosten für die Operationen sowie Tierarztbesuche anfallen. Diese hängen von Bundesland zu Bundesland und von Tierarztpraxis zu Tierarztpraxis ab. Dennoch können hier unter Umständen schon mal dreistellige Beträge für eine kleinere OP bezahlt werden müssen. Wer Angst hat, diese für das Tier nicht bezahlen zu können, sollte eine Versicherung abschließen.

  1. Betreuung des Hundes während eines Urlaubs

Lieben es Menschen zu verreisen, kann der Hund manchmal ein kleiner Störfaktor sein. In der heutigen Zeit ist dies jedoch kein Problem mehr. Es gibt die sogenannten Hundepensionen, in denen Hunde während des Urlaubs bleiben können. Die Preise variieren stark. Grundsätzlich geht man von einem normalen Preis von etwa 20 – 25 Euro pro Tag aus.

Die Kosten für einen Hund: Beispielrechnung

Um einen genaueren Überblick über all die Kosten zu haben, haben wir eine tolle Auflistung gemacht, die es verdeutlichen soll:

  • Kauf Hund: ca. 150 – 1.000 Euro
  • Erstausstattung Hund: ca. 200 – 400 Euro
  • Die regelmäßigen Hund-Kosten sind: Hundesteuer ca. 150 Euro, Tierarzt ca. 100 Euro, Versicherung ca. 50 – 80 Euro, Futter für das Tier ca. 250 Euro – das wären die ungefähren Kosten pro Jahr für einen Hund. Sie können natürlich variieren. Die Kosten liegen bei etwa 550 Euro.
  • Die außergewöhnlichen Kosten können nur schwer pauschalisiert werden, da diese individuell sind.

Fazit

Die Anschaffung eines Hundes ist mit einigen Kosten verbunden. Wer sich für ein Tier aus dem Heim entscheidet, ist hier günstiger dabei. Möchte man hingegen einen reinrassigen Hund aus der Zucht, muss deutlich mehr bezahlt werden. Die Erstausstattung kann in gebrauchter Form günstiger erworben werden. Die Hundesteuer bzw. die Tierarztkosten fallen bei jedem Besitzer an. Dank einer Versicherung können sie aber reduziert werden.

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