Was kostet ein guter Gaming PC?

Die Kosten eines Gaming PCs hängt von dessen technischen Möglichkeiten ab. Foto: JJFarquitectos via Twenty20
Die Kosten eines Gaming PCs hängt von dessen technischen Möglichkeiten ab. Foto: JJFarquitectos via Twenty20

Der Kauf von einem guten Gaming PC ist nicht immer einfach, denn es gibt zwar bereits zusammengestellte Modelle, aber nur selten ist die Abstimmung gut. Unter diesen Modellen ist es nicht leicht, einen Gaming PC zu finden, dessen Komponenten zusammenpassen.

Dieser Ratgeber zeigt die Gaming PC Kosten und was zu beachten ist.

Was darf ein Gaming PC kosten?

Die Kosten für einen Gaming PC richten sich nach den individuellen Bedürfnissen, denn jeder hat andere Ansprüche. Wenn auf maximalen Grafikeinstellungen gespielt werden soll, dann muss durchaus mit einem hohen Budget gerechnet werden – dies gilt auch für jene, welche regelmäßig einen Twitch- oder YouTube-Livestream starten möchten.

Ein günstigeres Modell schafft diese Anforderungen kaum, denn die Hardware ist für ein komplexes Spiel und der zusätzlichen Leistungsabfrage durch den Livestream nicht ausgelegt, und das zeigt sich in jeder einzelnen Komponenten. Fast immer wenn weitere Spiele erscheinen, steigen die Hardwareanforderungen zusätzlich.

Beim Thema „Kosten Gaming PC“ für ein kleines Budget geht es bereits ab 700 Euro los, wer sofort mehr Leistung haben möchte, sollte aber bis zu 1.000 Euro investieren. Nachträgliche Aufwertungen können bei einem Computer selbstverständlich jederzeit erfolgen.

Die Bestandteile des Gaming PCs

Jeder Gaming PC sollte über einen gewissen Standard verfügen, denn ansonsten wird das Spielen keinen Spaß machen. Ein Gaming PC unter 1000 Euro ist dennoch möglich – vor allem wenn das Gerät nur für die Freizeit genutzt werden soll. Bei Gaming PCs für das Livestreaming ist weitaus mehr erforderlich.

CPU

Der Prozessor (CPU) bildet das Herzstück des Computers, ohne Prozessor würde sich der Computer auch nicht starten lassen. Auf dem Markt für Windows-PCs dominieren die Hersteller Intel und AMD. Mit der Wahl des Prozessors sollte auch die Grafikkarte gewählt werden, denn nur so kann einem späteren Problem mit der Treiberkompatibilität vorgebeugt werden.

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Das wäre beispielsweise eine Kombination aus Ati-Radeon-Grafikkarten und AMD-Prozessoren, denn beides stammt vom selben Hersteller und somit sind Probleme in der Kompatibilität gänzlich ausgeschlossen. Bei Intel-Prozessoren wären es die Nvidia GPUs, deren Einbau am empfehlenswertesten ist.

Egal für welchen Hersteller sind entschieden wird, die Power mit mehr als 3 GHz und mindestens vier Rechenkerne (Quadcore) ist stets zu empfehlen für ein gutes Spielerlebnis. Ein Zwischenspeicher mit viel Kapazität ist bei einem höheren Budget zu wählen, denn dies verringert die CPU-Auslastung.

Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher (RAM) speichert alles, was für das aktuelle Programm oder Spiel notwendig ist, um dieses optimal zu benutzen. Je mehr Arbeitsspeicher vorhanden ist, umso besser. Es sollten jedoch mindestens 8 GB Arbeitsspeicher mit einem 1336 Takt sein – wenn das Budget vorhanden ist, idealerweise sogar 2400 vom Typ DDR3 oder DDR4.

Grafikkarte

Die Grafikkarte ist neben dem Prozessor eines der komplexesten Komponenten, und wem die Grafik wichtig ist, der sollte hierbei nicht sparen – insbesondere wenn s um Virtual Reality oder Gaming in 4K-Auflösung geht. In diesem Fall ist mindestens eine Radeon EX 500 von AMD zu empfehlen oder eine GeForce RTX 3060 oder höher. Tipp: Zu beachten ist hier auch der Grafikspeicher (VRAM), dieser sollte mindestens 4 GB umfassen.

Festplatte (SSD)

Eine SSD-Festplatte sollte immer gewählt werden, wobei diese sehr preisintensiv sein können. Bei einem begrenzten Budget kann auch eine Hybrid-Festplatte (eine Kombination aus einer HDD- und SSD-Festplatte) dienlich sein. Eine SSD ist aus dem Grund immer vorzuziehen, da sie eine überlegenere Signalübertragung bieten.

Gaming PC Kosten

Ein Gaming PC für Einsteiger muss nicht teuer sein, denn mit der Zeit wächst der Wunsch, einige Komponenten zu ändern. Es ist daher sogar sinnvoll, wenn zu Beginn ein eher günstigeres Modell gewählt wird, welches auch von einem Anbieter zusammengestellt wurde.

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Gaming PC für Einsteiger

Damit aktuelle Spiele problemlos gespielt werden können, ist ein Einsteiger-Modell bereits ausreichend. Hier ist eine Intel Core i5-10400F (CPU) mit 6 Kernen (bis zu 4,3 GHz) und der Grafikkarte GeForce GTX 1650 mit 4GB RAM ausreichend. Die Kosten für einen solchen Gaming PC liegen bei etwa 680 Euro inklusive SSD, Gehäuse, Mainboard und Netzteil.

Mittelklasse Gaming PC

Mit einem Mittelklasse-Modell ist das Spielen auf Full HD und 60 FPS möglich, hier kann gespart werden in Bezug auf das Gehäuse. Wem das nicht wichtig ist, kann mehr Geld für eine AMD Ryzen 5 5600X und für eine Grafikkarte von PowerColor Radeon RX 6600 XT Hellhound (8 GB RAM) ausgeben. Ein zusammengestellter Computer inklusive Gehäuse, Kühler, Festplatte und Netzteil liegt bei ungefähr 950 Euro.

High End Gaming PC

Ein High End Gaming PC ist für WQHD (1440p) ausgelegt und ermöglicht ein besonderes Spielerlebnis. Diese Modelle beginnen bei ungefähr 1.350 Euro mit einer AMD Ryzen 7 5800X und einer Zotac Gaming GeForce RTX 3070 Ti AMP Holo (8 GB). Klar, dass man diesen gegebenenfalls mit erstklassigen lautsprechern aufrüsten kann.

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Fazit

Bei niedrigen Ansprüchen ist der Kauf von einem Gaming PC bereits für 680 Euro möglich, wer jedoch das Beste vom Besten haben möchte, muss sich ein hohes Budget zur Seite legen. Die Modelle für höchste Ansprüche gibt es für bis zu 3.500 Euro, inklusiven Elementen wie eine Gehäusebeleuchtung.

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Foto: JJFarquitectos via Twenty20

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Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater. Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).